Immer der Hase entlang Rund 125 Teilnehmer beim Frühlingslauf der Osnabrücker Aidshilfe für Afrika

Starten für den guten Zweck: Am Remarque-Hotel setzte sich der Pulk des Frühlingslaufes der Osnabrücker „Aidshilfe für Afrika“ in Bewegung.  Foto: Jörn MartensStarten für den guten Zweck: Am Remarque-Hotel setzte sich der Pulk des Frühlingslaufes der Osnabrücker „Aidshilfe für Afrika“ in Bewegung. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Laufende Hilfe: Bei passender Witterung beteiligten sich etwa 125 Menschen am fünften Benefiz-Frühlingslauf des Osnabrücker Vereins „Aidshilfe für Afrika“ (AfA).

Trocken und weder zu warm noch zu kalt: Perfekte Laufbedingungen herrschten am frühen Sonntagmittag, als sich etwa 125 Menschen auf den Weg vom Remarque-Hotel zum Coffee-Perfect-Bistro am Hafen machten. Strecken über fünf oder zehn Kilometer standen zur Auswahl. Die kürzere Distanz konnte auch als Walking zurückgelegt werden. Während sie über die Brückenstraße und dann weiter entlang des Stichkanals zum Ziel führte, ging es auf der Langstrecke immer weiter die Hase entlang bis zum Ende des Uferwegs in Eversburg und von dort am Kanal zurück. Diese Laufschleife symbolisierte zugleich die rote Schleife, das internationale Symbol der Aidshilfe. Zu dem Lauf aufgerufen hatte der im November 2005 gegründete Osnabrücker Verein „Aidshilfe für Afrika (AfA)“, der bereits mehr als 500.000 Euro für unterschiedliche Projekte generieren konnte. 

Geld geht nach Uganda

Der Erlös des Benefizlaufes kommt getreu dem Vereinsmotto "Global denken, lokal Handeln" einer Krankenstation in der nordost-ugandischen Stadt Soroti zugute. Dort werden im Rahmen der medizinischen und psychologischen Versorgung von aidskranken Patienten seit 2010 derzeit jährlich rund 200 Personen mit antiviralen Medikamenten behandelt. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf Kinder gelegt. Babys von HIV-infizierten Müttern werden nicht gestillt, sondern erhalten ein Milchersatzmittel. Betrieben wird diese Station ebenso wie ein Dutzend weitere in Uganda von der Organisation Taso (The Aids Support Organization), deren markanter Leitsatz „Living positively with Aids“ („positiv Leben mit Aids“) lautet und die seit mehr 13 Jahren auch aus Osnabrück unterstützt wird.  

Buntes Starterfeld

Dies alles erfuhren die Teilnehmer kurz vor dem Start von Carl-Ludwig Thiele, der von Beginn an Mitglied des Vereins ist und als Schirmherr des diesjährigen Frühlingslaufs fungierte. Auch der FDP-Politiker selbst reihte sich ebenso wie die AfA-Vorsitzende Gertrud Lenzen in die bunt gemischte Gruppe an Startern ein. Von 16 bis 72 Jahren reichte die Altersspanne der Teilnehmer. Bereits nach 25 Minuten trafen die ersten Läufer am Ziel ein, die sich für die kürzere Distanz entschieden hatten. Nur rund eine Viertelstunde später erreichten dann auch die ersten Zehn-Kilometer-Läufer das Bistro am Hafen. Die ersten drei erhielten als Sachpreis Gutscheine von Coffee Perfect, von "Uli's Läufershop" und vom Modehaus Ambiente. Heil angekommen sind am Ende alle, und die Veranstalter rechnen mit einem Betrag von etwa 1500 Euro, der durch die Anmeldegebühren und deren Aufrundung durch Coffee Perfect für die Afrikahilfe eingenommen werden konnte.


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