Bernhard-Overberg-Schule Viel Lob für die neue Schulleiterin

Die neue Schulleiterin bekam von den Schülern einen mit Glitzersteinen verzierten "Chefsessel" geschenkt. Foto: Gert WestdörpDie neue Schulleiterin bekam von den Schülern einen mit Glitzersteinen verzierten "Chefsessel" geschenkt. Foto: Gert Westdörp

Osnabrück. Seit einem Jahr ist Kerstin Heidker bereits Schulleiterin an der Bernhard Overberg-Schule im Stadtteil Osnabrücker Schölerberg. Jetzt wurde sie offiziell in ihr Amt eingeführt. Schüler und Kollegen waren voll des Lobes.

Heidker leitet die Bernhard-Overberg-Schule bereits seit Februar 2018, wurde im Mai Rektorin und am Freitag offiziell in ihr Amt eingeführt. Die Kinder bewiesen dabei Humor. Sie wählten einen ausgedienten Klassenstuhl, den sie blau angemalt, verziert und mit der Aufschrift „Chefsessel“ auf der Rückenlehne versehen hatten. „Eine hübsche Idee“ entfuhr es Melino aus der vierten Klasse spontan während er auf seinen Einsatz wartete. Denn seine Jahrgangsstufe präsentierte sich kurze Zeit später mit einem Charakter ABC. Dabei hagelte es 26 Buchstaben lang Komplimente für die neue Schulleiterin. „C“ wie „charmant“, „M“ wie „mega“ und „P“ wie „perfekt“ waren nur einige der Attribute, die sie der neuen Chefin an der Overberg-Schule attestierten. Bis auf „X“ wie „xenophil“ (weltoffen) waren das alles Eigenschaften, die den Kindern selbst an Heidker aufgefallen waren.

Lobeshymnen

Daneben Lobeshymnen von Wilfried Gillmann (Landesschulbehörde) und Beate Seipelt (Fachbereich Schule der Stadt Osnabrück), von Lehrerkolleginnen und Kollegen, die Heidker ihren kleinen Lederkoffer mit Präsenten füllten, mit dem sie vor einem Jahr an die Overberg-Schule gekommen war. Unter den Geschenken waren Erdnüsse als Nervennahrung, Ballons zum „Luftablassen“ oder bunte Schokolinsen für „graue Tage“. Zum Auftakt hatten die zweiten Klasse die Europahymne mit Klatschen, Stampfen und Rhythmusinstrumenten vorgetragen. Die dritten Klassen ehrten Heidker mit einem Sprechgesang und wünschten ihr „viel Glück und ein großes Tortenstück.“ Auffallend selbstsicher und souverän die Moderatoren: Matilda und Hannes aus der vierten Klasse führten durch die erste Hälfte des Programms, bis sich die Schüler in die Pause verabschiedeten und den offiziellen Rednern das Feld überließen.

Arbeitsatmosphäre merklich erwärmt

Großes Lob auch von Personalrat Dirk Appelbaum. In Anlehnung an die Freitags-Schülerproteste erklärte er, auch dieser Tag sei ein Klimatag und Heidker habe es geschafft, durch ihre Führungskultur die Arbeitsatmosphäre merklich zu erwärmen. Außerdem behalte sie stets die Schüler im Fokus und löse damit den von ihr zuvor formulierten Anspruch ein: „Ihr seid das wichtigste. Für Euch machen wir das. Ohne Schüler macht Schule keinen Sinn.“

Neben offiziellen Gästen waren auch Familie, ehemalige Weggefährten und Schulleiterkollegen zu der Feierstunde erschienen, darunter Claudia Sülberg, die eigens aus Spelle angereist war, um die Amtseinführung ihres einstigen Zöglings zu begleiten. Ihr dankte Heidker, weil Sülberg sie in Richtung Schulleitung „geschubst“ und sie viel bei ihr gelernt habe.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN