zuletzt aktualisiert vor

40-Tage-Experiment NOZ-Mitarbeiterin lebt zuckerfrei: Motivierende Kommentare

NOZ-Mitarbeiterin Leonie Plaar startet das Selbstexperiment und will in der Fastenzeit nach Aschermittwoch gänzlich auf Zucker verzichten. Foto: Michael GründelNOZ-Mitarbeiterin Leonie Plaar startet das Selbstexperiment und will in der Fastenzeit nach Aschermittwoch gänzlich auf Zucker verzichten. Foto: Michael Gründel 

Osnabrück. Zucker ist wirklich überall drin: in Getränken, Saucen und Dips, sogar in vielen Fleischprodukten. Wie ist es also, 40 Tage komplett darauf zu verzichten? Ich mache den Selbsttest.

9. April: 5. Woche

Die Stimmung ist durchwachsen. Es ist eine Mischung aus Endspurt und "ich will nicht mehr". Allerdings nie gleichzeitig. Mal gehe ich sehnsüchtig am Keks-Regal im Supermarkt vorbei, an anderen Tagen freue ich mich beim Sport so sehr darüber wie fit ich bin, dass ich überlege, diese Ernährungsweise beizubehalten. 

Auf den letzten Metern motivieren mich zum Glück nicht nur Freunde und Familie, sondern auch viele Leser. In den Kommentarspalten haben in den letzten Wochen viele von ihren eigenen Erfahrungen rund um die zuckerfreie Ernährung berichtet. Das treibt an.

Livestream

Da sich so viele Fragen und Kommentare zum Zuckerverzicht gesammelt haben, werde ich die am Donnerstag, den 11. April um 14 Uhr in einem Livestream auf dem noz.de-Instagram Account (@noz_de) beantworten. Dort können vorher und auch live noch Fragen eingereicht werden.


Der ein oder andere Kommentierende hatte mir zu Beginn des Experiments schon dessen sicheres Scheitern bescheinigt. Das ist bisher zum Glück nicht eingetroffen. Und das, obwohl ich mir selbst zu Beginn des Ganzen sicher war, dass ich mindestens einmal rückfällig werde. Und wie das so ist, wenn jemand sagt, man könne etwas nicht, dachte ich mir da natürlich: "Jetzt erst recht!"

In den Kommentaren scheint es also zwei Lager zu geben. Die einen, die das alles "gar nicht so schwer" finden, und die anderen, die meinen, ohne Zucker könne man nicht leben. Und ich stehe irgendwo in der Mitte, freue mich über die Ergebnisse der letzten Woche und träume gleichzeitig von Keksen und Schokolade – oder einfach mal wieder einem Dip zur Pommes.

Auch im Freundes- und Bekanntenkreis sorgte diese Reihe in den letzten Wochen für ordentlich Gesprächsstoff. Die Freunde, die aus Spaß mal mitmachen wollten, haben sich dann aber nach kurzer Zeit doch für den Zucker entschieden. Vielleicht ist die Disziplin gezwungenermaßen größer, wenn einem so viele Leute – wortwörtlich – beim Essen über die Schulter schauen.

Derzeit finde ich mich in einem Stadium des ständigen Abwägens. Zum einen sind die positiven Effekte der zuckerfreien Ernährung inzwischen deutlich zu spüren. Zum anderen empfinde ich diese Ernährungsweise aber auch als ziemlich kleinteilig und anstrengend. Nicht unbedingt beim Einkaufen und Kochen, das habe ich inzwischen ganz gut im Griff. Wohl aber beim Essen gehen mit Freunden. Zumal jetzt der Frühling so richtig begonnen hat und es sich jedes Mal wie eine Höchstleistung in Selbstbeherrschung anfühlt, an all den Eisdielen in der Osnabrücker Innenstadt vorbeizugehen.

Die Regeln

Während der gesamten Fastenzeit ist kein zugesetzter Zucker erlaubt. Das gilt für raffinierten Zucker genauso wie für natürliche Süßungsmittel wie Honig oder Ahornsirup. Obst ist erlaubt, Alkohol dagegen tabu, weil ihn fast alle zuckerfreien Ernährungsprogramme der Gesundheit wegen ausschließen. "Cheat Days", an denen man mal eine Ausnahme macht, gibt es auch keine.

Auch deshalb bin ich gespannt auf den Fitnesstest in der kommenden Woche. Dort sehe ich endlich, wie sehr sich meine Leistungsfähigkeit gesteigert hat oder, ob doch alles nur ein Placebo-Effekt ist. Ich entscheide mich jetzt jedenfalls für Endspurt-Stimmung. Zumindest für den Moment.


2. April: 4. Woche

Inzwischen läuft es richtig gut. Beim Kochen zu Hause bin ich motiviert, neue Rezepte auszuprobieren und beim Essen gehen habe ich mich langsam daran gewöhnt, den Kellner mit Fragen über die Zutaten zu löchern. Außerdem weiß ich in meinen Lieblingslokalen inzwischen, was ich problemlos bestellen kann.  

Auch am Sport habe ich jetzt mehr Spaß als früher. Vielleicht liegt es daran, dass bald der Endspurt beginnt und ich die Schokolade förmlich schon riechen kann. Jedenfalls ist die Motivation inzwischen so groß, dass ich mich am vergangenen Wochenende dabei ertappt habe, wie ich spontan noch eine extra Einheit im Fitnessstudio eingelegt habe.



Inzwischen bin ich mir sicher, dass sich meine Ausdauer verbessert hat. Und das, ohne dass ich dafür etwas Besonderes getan hätte. Beim Training auf dem Stepper oder Fahrrad habe ich das Gefühl, dass mein Körper seine Reserven besser einteilt als früher. Ergibt ja auch Sinn: Rohrzucker, also Glucose wird als sogenanntes Monosaccharid schnell aufgenommen. Der Blutzuckerspiegel steigt rasant an und fällt danach in den Keller.

Fructose ist zwar auch ein Monosaccharid, wird aber anders verstoffwechselt. Wen die genauen Abläufe interessieren, der muss sich schlau googlen. Schließlich bin ich weder Chemikerin, noch soll das hier eine fachwissenschaftliche Abhandlung werden. Mein ganz persönliches und völlig unwissenschaftliches Fazit bis hier ist jedenfalls: Zuckerverzicht und Sport vertragen sich erstmal gut.

Aber Vorsicht! Besonders in der vergangenen Woche ist mir noch etwas aufgefallen. Nämlich, dass das eigene Hirn versucht, einen auszutricksen, wenn man mal länger auf Zucker verzichtet. Die Lust auf Süßes wird zwar nach einiger Zeit weniger, verschwindet aber nicht ganz. 

Die Geschmacksnerven wollen gekitzelt werden. Wenn schon nicht mit Zucker, dann eben beispielsweise mit Salz. Also steigt die Lust auf herzhafte und fettige Nahrungsmittel erstmal an. An sich ist das zwar kein Problem, denn immerhin macht es den Zuckerverzicht leichter. Allerdings sind Salz und Fett in rauen Mengen auch nicht unbedingt gesundheitsfördernd. Als ich diesem Umstand allerdings auf die Schliche kam, habe ich also beim Einkaufen mehr darauf geachtet, mich für wirklich gesunde Lebensmittel zu entscheiden.  

In der letzten Woche haben einige Leser danach gefragt, was ich denn überhaupt noch essen dürfe. Und tatsächlich ist es gar nicht mehr so schwer. So lange ich frisch koche, bin ich kaum eingeschränkt. Gemüse, Obst, Getreideprodukte und vieles mehr sind unproblematisch. Die Auswahl ist also tatsächlich groß. Es ist er der Wunsch nach genau dem, was man nicht haben darf, der das Experiment erschwert.

Ein detaillierteres Tagebuch gibt es außerdem schon seit Beginn des Experiments auf dem Youtube-Kanal "noz.de". Dort finden Sie Berichte über meinen zuckerfreien Alltag, Rezepte und vieles mehr. Auf Wunsch der Leser gibt es außerdem diese Woche ein paar Tipps rund um zuckerfreie Alternativen zu den Lebensmitteln, die mir im Moment besonders fehlen. 


26. März: Die 3. Woche

Halbzeit! Am Montag war es endlich so weit, die ersten 20 Tage ohne Zucker waren geschafft. Und so langsam habe ich mich daran gewöhnt, auf die betroffenen Lebensmittel zu verzichten. Nur eines macht mir noch Schwierigkeiten: zuckerfrei Ausgehen. 

Ob im Restaurant, beim Feiern oder im Kino, Zucker ist überall. Besonders bei Abenden mit Freunden wird es schwer. Um mich herum essen alle Pommes mit Ketchup oder trinken Bier. Nur ich darf beides nicht. Neulich war meine einzige Option im Lokal, eine Portion Pommes ohne Dip zu bestellen, denn selbst Salate fallen meist wegen der Dressings durch das Raster.

Über denn Alkoholverzicht, der mit dem Experiment einhergeht, könnte man sicherlich eine ganze eigene Reihe schreiben. Schließlich gehören alkoholische Getränke inzwischen zum Alltag, Alkoholkonsum gilt bei vielen Veranstaltungen quasi als selbstverständlich. Mit meiner Abstinenz bin ich nun immer ein bisschen außen vor. Und da sich auch meine sonstige Auswahl an Getränken aufgrund des Zuckers meist auf Wasser und Tee beschränkt, kommen bei lustigen Runden in der Kneipe mal Sätze heraus wie: "Hallo, sechs Tequila und einen grünen Tee bitte." Immerhin die mitleidigen Blicke der Kellnerin sind mir damit gewiss.

Bisher lasse ich mich davon nicht entmutigen, trinke tapfer weiter meinen Tee und freue mich auf das erste kalte Bier nach der Fastenzeit. Anders sieht es dagegen im Kino aus. Die meisten Süßspeisen lassen mich inzwischen völlig kalt. Zu einer der wenigen Ausnahmen gehört allerdings das Popcorn im Kino. Besonders der Duft beim Betreten des Eingangsbereich macht es mir dann doch noch schwer, mich zusammenzureißen.

Aber auch positive Veränderungen stelle ich weiterhin fest. Während im Fitnessstudio das Ausdauertraining für mich früher nur ein notwendiges Übel war, fängt es inzwischen an, mir regelrecht Spaß zu machen. Und das liegt vor allem daran, dass es mir immer leichter fällt. Deshalb bin ich schon jetzt gespannt auf den Fitnesstest am Ende des Experiments. Ob es wohl einen Placebo-Effekt beim Zuckerverzicht gibt?



19. März: Die 2. Woche

Seit zwei Wochen verzichte ich nun auf Zucker. Eigentlich hatte ich fest damit gerechnet, in der Anfangsphase mindestens einmal rückfällig zu werden. Aber bisher ist das Durchhaltevermögen größer als die Gier nach Süßem. Selbst der Snackautomat, der mich jeden Tag auf dem Weg in die Redaktion anlächelt, lässt mich inzwischen völlig kalt.

Die Lust auf Zucker ist so gut wie verschwunden. Auch die Kopfschmerzen, die mich in der Umstellungsphase über mehrere Tage begleitet hatten, haben sich nun aufgelöst. Insgesamt fühle ich mich schon jetzt etwas fitter, ausgeruhter und motivierter. Das macht sich auch bei der Arbeit bemerkbar. Das Mittagstief, das ich normalerweise gegen 16 Uhr mit einem Kaffee überbrücke, ist komplett verschwunden. Jetzt fällt es mir leichter, mich auch am späten Nachmittag noch zu konzentrieren.  

Auch beim Sport habe ich gefühlt mehr Antrieb. Normalerweise falle ich nach einem langen Tag aufs Sofa und muss mich dann mit aller Kraft aufraffen, noch zum Sport zu gehen. Jetzt verlangt mein Körper augenscheinlich nach mehr Bewegung. Zuckerverzicht macht anscheinend fit.


Auch der Einkauf wird nach und nach einfacher. In der ersten Woche habe ich noch eine halbe Ewigkeit im Supermarkt gestanden und das Kleingedruckte auf Etiketten gelesen. Inzwischen weiß ich in etwa, was ich essen darf und muss nur noch im Zweifelsfall mal nachgucken.  

Teurer geworden ist der Einkauf nicht, viel günstiger allerdings auch nicht. Klar, Süßigkeiten und Fertigprodukte habe ich derzeit von meiner Einkaufsliste gestrichen. Das Geld, das ich daran spare, gebe ich dann aber für frisches Obst, getrocknete Datteln oder Nüsse und Mandeln aus.

Auch sonst spielt sich langsam eine Routine ein. Sonntags koche ich für die Mittagspausen der kommenden Woche vor. Das macht das Zeitmanagement unter der Woche sehr viel einfacher und spart außerdem Geld. Außerdem vermeide ich es so, im Restaurant oder beim schnellen Einkauf in Zuckerfallen zu tappen.  

Die verstecken sich nach wie vor überall: in Salatdressings, Weißbrot und Heißwürstchen. Das Problem ist, dass der Süßmacher nicht immer beim Namen genannt wird. Als Faustregel gilt aber: alles, was als Sirup auf der Zutatenliste steht oder auf "-ose" endet, ist Zucker.

Komplett auf Süßes muss man übrigens auch bei zuckerfreier Ernährung nicht verzichten. Wie ich zuckerfreie Alternativen zu Eis, Brownies und Pancakes ausprobieren, können Sie sich auf der #NOZzuckerfrei Playlist auf Youtube ansehen.


12. März: Nach einer Woche

Kopfschmerzen, Müdigkeit und schlechte Laune – und das soll gesund sein? Es ist Samstagabend, ich stehe im Supermarkt und bin auf Entzug. Auf Zuckerentzug. An Tag 4 des #NOZzuckerfrei-Experiments ist die Stimmung auf dem Tiefpunkt. Aber von vorne.

Seit einer Woche verzichte ich nun auf Zucker. Neben Süßigkeiten sind damit auch die meisten Dips, Soßen und verarbeiteten Lebensmittel von meinem Speiseplan gestrichen. Und ich stelle fest: Zucker ist wirklich überall drin. Nicht mal Gemüsesuppe kann ich wie gewohnt zubereiten, weil sich selbst in meiner gekörnten Brühe Zucker versteckt.

In den ersten zuckerfreien Tagen sehe ich überall Zucker. Die Versuchung, im Supermarkt nach Keksen oder Eiscreme zu greifen, sitzt mir ständig im Nacken. Die Kollegen in der Redaktion haben natürlich ihre helle Freude an meinem Verzicht. Plötzlich steht jeden Tag eine Schale voller Süßkram auf dem Tisch, die ich im Vorbeigehen jedesmal sehnsüchtig ansehe.



Ich stelle fest: In den ersten Tagen ist der Zuckerverzicht auch Willenssache. Heißhungerattacken bekämpfe ich mit Mandeln und Körnermischungen. An Tag 6 stelle ich aber fest, dass die immer weniger werden. Es fällt mir leichter an Süßem vorbeizugehen, und im Internet finden sich zuckerfreie Rezepte für Brownies und Pfannkuchen.

Schwerer zu ignorieren sind da schon die körperlichen Symptome. Am dritten Tag bekomme ich Kopfschmerzen, die mehrere Tage anhalten und sich bis jetzt noch nicht verzogen haben. Außerdem brauche ich mehr Schlaf. Nachdem ich das erst für Einbildung gehalten hatte, lese ich Erfahrungsberichte und stelle fest, dass das nicht ungewöhnlich ist. Die Symptome sind nichts anderes als Entzugserscheinungen. Angeblich sollen die in der zweiten Woche zurückgehen. Ich bin gespannt.

Mitmachen auf Social Media

#NOZzuckerfrei
Du hast Lust, den Zuckerverzicht mitzumachen? Oder du hast schon Erfahrung damit und Tipps, Tricks und Rezepte rund um zuckerfreie Ernährung parat? Teile sie unter dem Hashtag #NOZzuckerfrei auf Twitter, Instagram und Facebook.

Die Lektion der ersten Woche hieß auf jeden Fall: Mehr Zeit einplanen. Zum Kochen und Einkaufen habe ich deutlich mehr Zeit gebraucht als vorher. Noch habe ich die Hoffnung, dass wenigstens der Einkauf schneller geht, wenn ich etwas eingespielter bin. Im Moment lese ich aber noch detailliert Etiketten um jedes Lebensmittel dem Zucker-Check zu unterziehen. 

Fertigprodukte fallen ohnehin weg. Mal schnell eine Tiefkühlpizza in den Ofen zu schieben, ist keine Option mehr, also koche ich alles frisch. Und das dauert nun mal. Nun habe ich für dieses Experiment einen ganz entscheidenden Vorteil, und das ist Zeit. Wer aber weniger geregelte Arbeitszeiten und vielleicht Kinder hat, der ist fast schon gezwungen, auf Lebensmittel mit Zucker zurückzugreifen. Alternativen gibt es im Supermarkt kaum.

 

5. März: Der Start

Auf einem Beistelltisch in meiner Küche häufen sich Lebensmittel. Neben Schokolade und Müsli stehen auch Hummus, Paprikafrischkäse und Sojassauce. Sie alle haben eines gemeinsam: Zucker. Und das heißt, in den nächsten 40 Tagen darf ich alle diese Dinge nicht mehr essen.

"Wer würde denn mal einen Selbstversuch machen?"

Mit der Frage fing alles an. "Klar", dachte ich, "mach ich". Nach kurzem Hin und Her darüber, auf was man denn in der Fastenzeit verzichten könnte, war klar: 40 Tage ohne Zucker. Nur, dass das über die Hälfte der Lebensmittel in meiner Küche betrifft, damit hatte ich nicht gerechnet. Denn allem voran steht die Bestandsaufnahme. 

Hilfe bei der Vorbereitung

Dafür räumt Ernährungsberaterin Barbara Rohde mit mir die Küchenschränke aus. Was zugesetzten Zucker enthält, wird an Freunde verschenkt oder gespendet. Trotz der nun gähnenden Leere im Kühlschrank ist mein Optimismus aber ungetrübt. Ist ja schließlich auch gesund das Ganze, immerhin kann übermäßiger Zuckerkonsum zu Übergewicht, Diabetes und Herzkreislauferkrankungen führen. Und im übermäßigen Zuckerkonsum gehören die Deutschen zu den Spitzenreitern. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO im Jahr 2016 essen die Deutschen im Durchschnitt 90 Gramm Zucker am Tag. Klingt nach wenig, aber im Jahr sind das fast 33 Kilo. Die Empfehlung der WHO liegt bei nicht mehr als 25 Gramm am Tag.

Nachdem der Inhalt der Küchenschränke dezimiert wurde, treffe ich Peter Heilmann, Personal Trainer bei Original Bootcamp, zum Fitnesstest. Der Test soll gegen Ende des Experiments Anhaltspunkt dafür sein, wie Zucker die Leistungsfähigkeit beeinflusst. Immerhin ist der Süßmacher auch eine Energiequelle. Nach Einschätzung Heilmanns wird die Leistung in den ersten zwei bis drei Wochen erstmal abfallen, sich dann aber wieder einpendeln, wenn der Körper sich an die Umstellung gewöhnt hat und danach vielleicht sogar ansteigen. Den ersten Test überstehe ich jedenfalls unbeschadet und ohne Muskelkater am nächsten Tag. Ob sich das Ergebnis verändert, wird sich in ein paar Wochen zeigen. 

Los geht's

Die Schränke so gut wie leer, beginnt also nun die zuckerfreie Zeit. Als Henkersmahlzeit gehe ich mit Freunden nochmal essen, danach gibt es Eis. Das wird mir besonders fehlen, wenn bald der Frühling anfängt. Mit dem Aschermittwoch beginnt dann die Fastenzeit und damit auch das Zuckerfrei-Experiment. Tägliche Updates und Videos darüber, wie ich mich bei der ganzen Sache schlage, gibt es ab sofort auf noz.de.



Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN