Programm am Karnevalswochenende Die besten Partys für Jecken und Karnevalsmuffel in Osnabrück

Am Donnerstag steigt die Weiberfastnachtsparty vor dem Rathaus in Osnabrück. Foto: Michael GründelAm Donnerstag steigt die Weiberfastnachtsparty vor dem Rathaus in Osnabrück. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Während man sich in den Karnevalshochburgen an diesem Wochenende ohne Kostüm wohl kaum vor die Tür trauen kann, bieten die Osnabrücker Clubs jedem Feierwilligen das passende Programm. Hier ein Überblick der besten Partys – für begeisterte Jecken und für Karnevalsmuffel.

Weiberfastnacht: Bereits am Donnerstag (28. Februar) geht das närrische Treiben los: Mit der Weiberfastnachtsparty, die gegen 18 Uhr vor dem Rathaus beginnt. Dort eröffnen der Stadtprinz Michael II. (Milinski) und BOK-Vorturner René Herring die „tollen Tage“. Für die Karnevalsparty bauen die Schausteller einige Getränke- und Essbuden sowie ein Karussell auf. Auf der Bühne sorgt ein DJ für Stimmung, und der Stadtprinz feiert anschließend in den Kneipen mit seinem närrischen Volk.

Danz up de Deel in modern: Das Partywochenende startet dann erst einmal karnevalsfrei. Im wahrsten Sinne des Wortes „über die Diele tanzen“ kann man am Freitag ab 20 Uhr im Piesberger Gesellschaftshaus – ganz egal ob allein, zu zweit oder mit Freunden. Auch wer sich an den letzten Tanzkurs nur noch dunkel erinnert, ist hier gut aufgehoben. Einfache traditionelle und neue Tänze verschiedener Kulturen werden vorher angeleitet, sodass man direkt mitlachen und mitfeiern kann. Eintritt: 16 Euro.

Metal im Hyde Park: Wer es zu späterer Stunde lieber etwas härter mag, kommt ein paar Meter weiter die Straße hinunter auf seine Kosten. Ab 22 Uhr gibt es im Hyde Punk musikalisch genau das, was dem Motto „Break your Neck“ alle Ehre macht: Metal in jeder Form. Von Heavy, Thrash, Oldschool, Death, Black, New und Sluge bis hin zum Stoner. Hauptsache hart und zum Haare Schütteln geeignet.

Osna Helau: Am Ossensamstag zieht ab 14 Uhr wieder der Karnevalsumzug durch die Innenstadt. Passend dazu haben die meisten Clubs und Bars rund um die Altstadt bereits ebenfalls ab dem frühen Nachmittag geöffnet und freuen sich auf einen der umsatzstärksten Tage des Jahres. In der Hasestraße verspricht beispielsweise das Dirty & Dancing ab 14 Uhr Glitzertrunk mit entsprechender Musik. Dank DJ Matty und Symptom No. 2 mit Mars Pazifa & Frisqo wird diese später elektronisch – und ist damit ein Zufluchtsort für alle, die genug vom roten Pferd sowie von Cowboys und Indianern haben. Der Eintritt ist frei.

Echte Karnevalsfans wissen aber, dass die Party erst nach dem Umzug so richtig weitergeht. Nach Herzenslust mit Pappnase und Perücke zu den Höhnern, Kasalla und Micki Krause abgehen ist deshalb ab 15 Uhr bei der Ossensamstag-Party im Sonnendeck mit DJ Marc und ab 16 Uhr in der Lagerhalle mit DJ Kalla Rakete bei der „Rucki Zucki“-Party angesagt. In der Lagerhalle kostet der Eintritt 1 Euro.

Ü-30 und Schlager im Alando: Wer vom Nachmittag noch nicht genug hat oder jetzt überhaupt erst losgehen möchte, startet den (Ossen-) Samstagabend am besten ab 22 Uhr im Alando Palais bei der Über-30-Party. Neben Hits aus drei Jahrzehnten steht hier auch noch Schlager-Star Michelle live auf der Bühne. Die einstige Freundin vom „Verdammt ich lieb dich“-Sänger Matthias Reim ist zur Zeit mit ihrem aktuellen Album „Tabu“ unterwegs. Mit diesem schaffte sie es 2018 bis auf Platz vier der Albumcharts. Party-Tickets gibt es im Vorverkauf für 10 Euro (zuzüglich Gebühr).

Alternativ geht die Kleine Freiheit ab 23 Uhr ins „Indiekativ“ und verspricht mehr als die gängigen Standards. Stattdessen will man die verschollenen Indie-Juwelen jagen und die Klassiker von morgen aufspüren – spannend! Mit 5 Euro ist man dabei.


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