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12.02.2019, 17:39 Uhr KOMMENTAR

Sag „ja“ zum Dach im Osnabrücker Nettebad

Ein Kommentar von Dietmar Kröger


Das Außenbecken soll überdacht werden. Foto. André HavergoDas Außenbecken soll überdacht werden. Foto. André Havergo

Osnabrück. Die Osnabrücker aus älteren Baujahren mögen sich noch erinnern: Es gab Zeiten, da fuhr man gerne ins nahe Ibbenbüren, weil das dortige Aaseebad attraktiver war, als das Angebot in Osnabrück. Das ist Schnee von gestern.

Das 1995 beschlossene Bäderkonzept ist aufgegangen. Die drei verbliebenen Bäder bedienen unterschiedliche Ansprüche vom Freizeitspaß über den Gesundheits- und Wellnessbereich bis hin zum Vereins- und Schulsport. Dass nun, gut 20 Jahre nach der Neuorientierung, die Besucherzahlen wieder so weit gestiegen sind, dass sie das Niveau der 70er Jahre erreichen, ist schön, macht aber auch die Herausforderungen eines ständig sich ändernden Freizeitverhaltens deutlich. 

Das Außenbecken zu überdachen, schafft mehr Möglichkeiten für Angebote der Daseinsvorsorge und erhöht gleichzeitig die Attraktivität des Standortes Nettebad. Zudem ergeben sich neue Möglichkeiten für die Lenkung der Besucherströme zwischen Sport- und Freizeitbereich. Es wäre schon sehr erstaunlich, würde der Aufsichtsrat diesem Projekt die Zustimmung verweigern.


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