Herrscher von „Matzeknopien“ Comedian Matze Knop im Rosenhof in Osnabrück

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Nach „Matzeknopien“ lädt Matze Knop die Besucher seiner Show am Dienstag in Osnabrück ein. Foto: Stephan PickNach „Matzeknopien“ lädt Matze Knop die Besucher seiner Show am Dienstag in Osnabrück ein. Foto: Stephan Pick

Osnabrück. Matze Knop ist als genialer Parodist bekannt. Er machte den Franz Beckenbauer, den Pep Guardiola oder den Joachim Löw. Am Dienstag, 19. Februar, macht er im Rosenhof in Osnabrück sein eigenes Ding: Er ruft sich zum Herrscher von „Matzeknopien“ aus.

So viele Rollen hat Matze Knop schon gespielt. Er nahm vor allem die Gestalten von bekannten Persönlichkeiten aus dem Fußball an. Vor allem der FC Bayern hat es ihm angetan. Von Beckenbauer über Lothar Matthäus bis Luca Toni und Franck Ribery hat er zahlreiche aktive und ehemalige Kicker des Rekordmeisters auf die Schippe genommen. Nur die Rummenigge-Brüder hat er noch nicht parodiert. Das mag einen privaten Grund haben. Im Interview mit der Hannoverschen Allgemeine Zeitung (HAZ) verriet der 1974 in Lippstadt geborene Komiker, dass sein Vater Kalle und Michael bei der dortigen Borussia trainiert habe, und beide bei ihnen zu Hause am Tisch saßen.

Ansonsten kennt Matze Knop kein Pardon. Er mimt den Dauerlächler Jürgen Klopp ebenso durchtrieben wie den prollenden Dieter Bohlen oder gestikulierenden Luca Toni. Der italienische Mittelstürmer nahm die Parodie mit Humor: „Ich lache mich schlapp darüber, wie er mich imitiert. Verblüffend, wie ähnlich wir uns sehen“, sagte er 2009 der Bild-Zeitung.

Nun schlüpft Matze Knop in eine ganz neue Rolle. Er wird der Herrscher von „Matzeknopien“. Dort sollen sich seine Untertanen, also seine Zuschauer, schütteln vor Lachen. In seinem neuen Programm „Ich mach’s jetzt selbst“ lädt Matze Knop zur Humor-Revolution wider der schlechten Laune, der Unkerei und der Tristesse ein. Und ein paar alte Bekannte sind auch wieder dabei, wie es im Presse-Info angekündigt wird: „Außenminister Kult-Kloppo grätscht ins Geschehen während Lodda als Frauenbeauftragter seinen Amtseid schwört. Kult-Hummels verteidigt die Lach- und Sachgesellschaft, als sei es der Strafraum der Nationalelf, während Kult-Ronaldo per Fallrückzieher treffsicher Witze einlocht.“

Das alles ist fern jeglicher Schwere und Nachdenklichkeit, die das politische Kabarett auf die Bühne bringt. Aber das ist auch nicht das Anliegen von Knop. Ein bisschen Politikhumor an manchen Stellen finde er gut, da es nun Mal Teil unseres Lebens sei, so Knop im Interview mit der HAZ. „Aber wenn es zu ,schwer‘ wird, dann ist es eben nicht mehr Comedy. Ich freue mich, wenn die Menschen zu mir kommen, um einen schönen Abend zu haben, unbeschwert zu sein, und werde mich nicht hinstellen und über die Probleme sprechen, die ihnen eh schon jeden Tag begegnen.“ In diesem Sinne: „Mailand? Madrid? Hauptsache Matzeknopien.“

Matze Knop, Rosenhof, Osnabrück, Di., 19. 2., 20 Uhr, Eintritt: 31,80 Euro. Karten erhältlich unter www.deinticket.de.




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