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30.01.2019, 18:26 Uhr KOMMENTAR

Harte Zeiten an Osnabrücks Rheiner Landstraße

Ein Kommentar von Dietmar Kröger


"Achtung Baustelle" heißt es ab Juli auf der Rheiner Landstraße. Foto: David Ebener"Achtung Baustelle" heißt es ab Juli auf der Rheiner Landstraße. Foto: David Ebener

Osnabrück. Das werden harte Monate für die Anlieger der Rheiner Landstraße, für Pendler und natürlich auch für die Menschen, die an den Umleitungsstrecken wohnen. Aber klagen nutzt nichts. Der Kanalbau ist alternativlos.

Nicht nur, dass der Kanal in die Jahre gekommen und ziemlich marode ist, er ist vor allem für seine zukünftigen Aufgaben völlig unterdimensioniert. Am Finkenhügel entsteht neue Wohnbebauung, Flächen werden versiegelt, Regenwasser muss ebenso abgeführt werden wie das Schmutzwasser. Nicht umsonst misst der neue Kanal einen doppelt so großen Querschnitt wie der alte.

So bitter es auch ist, die Betroffenen müssen die Bauarbeiten hinnehmen. Um so wichtiger ist deshalb, dass Stadt und Stadtwerke die Sorgen und Nöte erkannt haben und nun alles daran setzen, die Bauzeit zu verkürzen. Dass die möglicherweise entstehenden Mehrkosten nicht zu Lasten der Anlieger gehen dürfen, ist selbstverständlich.

Und wenn es dann einmal so schön geklappt hat mit der Bauzeitverkürzung, können Stadtwerke und Stadt die Rheiner Landstraße ja als Blaupause für weitere Großbauwerke nehmen. Vielleicht hat die ewige Diskussion um die Dauer von Straßenbaustellen dann ja ein Ende. Oder ist das jetzt zu optimistisch?


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