Zugunsten der SOS-Kinderdörfer Paracelsus-Klinik Osnabrück läuft mit John McGurk

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Katja McGurk, Lars Tornow (Paracelsus), Christiane Kuhne (Klinikmanagerin), John McGurk, Sabine Kemme, und Jörg Greiwe (von links) wollen im Juni nach Innsbruck joggen und so die SOS-Kinderdörder unterstützen. Foto: Swaantje HehmannKatja McGurk, Lars Tornow (Paracelsus), Christiane Kuhne (Klinikmanagerin), John McGurk, Sabine Kemme, und Jörg Greiwe (von links) wollen im Juni nach Innsbruck joggen und so die SOS-Kinderdörder unterstützen. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Wenn die „Sportler 4 a childrens world“ im Juni zu ihrem nächsten großen Lauf aufbrechen, können sie auf tatkräftige Unterstützung der Porterhouse AG, des neuen Besitzers der Paracelsus-Kliniken, setzen.

Am 16. Juni geht es los, gut 1000 Kilometer liegen dann vor den Läufern. Schon am 21. Juni wollen sie die Tiroler Hauptstadt Innsbruck erreichen. Der Lauf ist Teil eines zweijährigen Projekts. „Letztes Jahr sind wir nach London gelaufen, und jetzt geht es wieder los“, freut sich Vorstandsmitglied Sabine Kemme. Sie ist bei der Klinik angestellt und hat den Kontakt hergestellt.

Ziel: 80.000 Euro

Das Ziel der Wohltäter rund um Dauerläufer John McGurk: Über Sponsorengelder 80.000 Euro einnehmen, um SOS-Kinderdörfer in 80 Ländern mit je 1000 Euro unterstützen zu können. Die Hälfte der Summe ist bereits 2018 zusammengekommen, sodass ein Erfolg nicht unrealistisch erscheint.

„Jeder Euro zählt“, unterstreicht McGurk. Nach seiner eigenen harten Kindheit will der gebürtige Schotte Leidensgenossen Mut machen. Die Bewohner der Dörfer sollen jeder einen persönlichen Brief von ihm erhalten. „Ich will ihnen sagen, dass sie an sich glauben müssen: Ihr könnt alles schaffen“, so McGurk.

Zwischenstopps in Kliniken

Auf ihrem Weg besuchen die Läufer zwei weitere Kinderdörfer in Deutschland und geben gesponserte Fahrräder als Spende ab. Paracelsus lädt sie zudem in ihre Kliniken in Düsseldorf und München ein, wo sie Verpflegung bekommen und duschen können. Mitarbeiter der Häuser werden sie jeweils ein Stück begleiten. Ansonsten werden die Läufer während der fünf Tage in Wohnmobilen leben. Endpunkt der Reise wird wiederum ein SOS-Kinderdorf sein.

Im März werden einige der insgesamt 18 Läufer als Warm-up am Sylt-Lauf teilnehmen. Sponsoren sind den „Sportlern 4 a childrens world“ weiterhin gerne willkommen. Wenn die 80.000 verfehlt werden, peilen sie immerhin 70.000 an – passend zu dem 70-jährigen Bestehen, das die SOS-Kinderdörfer in diesem Jahr feiern. „Es geht um die gute Botschaft an die Kinder: Ihr dürft den Mut nicht verlieren“, appelliert Sabine Kemme.


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