Gut gelaufen Verein "Sportler 4 a childrens world" spendet an verschiedene Einrichtungen

Der Verein „Sportler 4a childrens world“ hat Spenden an verschiedene Einrichtungen der Region Osnabrück überreicht. Foto: Swaantje HehmannDer Verein „Sportler 4a childrens world“ hat Spenden an verschiedene Einrichtungen der Region Osnabrück überreicht. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Gut gewirtschaftet hat der gemeinnützige Verein „Sportler 4 a childrens world“ ( s4acw) mit dem Osnabrücker Spendensammler John McGurk: 5500 Euro sind jetzt an fünf Organisationen übergeben worden, um Kindern in Notsituationen zu helfen.

Eine bessere Welt für Kinder zu schaffen – so lautet das Leitbild und dafür setzt sich der 2008 gegründete Verein mit seinem ersten Vorsitzenden John McGurk ein. Unermüdlich wirbt das Team um Spendengelder, läuft Kilometer für Kilometer, und das immer mit dem Ziel, Kindern zu helfen. Mit einem Schotten im Vorstand ist es nicht verwunderlich, dass der Verein sparsam wirtschaftet und jetzt eine Mittelverwendung von 5500 Euro zur Verfügung stellte. Diese Spendensumme wurde im Beisein von Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang  Griesert übergeben. „Jede Organisation kann Spenden brauchen. Wir suchten letztendlich fünf neue heraus, die nicht ganz so bekannt sind“, sagt Detlef Kösters von "s4acw".

Freuen konnten sich das Trauerland Belm über 3000 Euro, der Verein Magi- Malawian Girls über 1000 Euro, sowie die Glücksbringer Wallenhorst, die Don Bosco Jugendhilfe und die United Kiltrunners aus Fürth über jeweils 500 Euro. „Zu letzteren besteht eine große Freundschaft, die sich von Jahr zu Jahr intensiviert“, erzählt McGurk und berichtet, wie der Verein aus Bayern sich Ratschläge von ihm einholte, um ebenfalls etwas zu bewegen.

Anja Hirschmann, Vorsitzende des 2010 gegründeten Vereins Magi begeistert sich über den Geldsegen besonders: „Die Spende nutzen wir für Babynahrung. Aktuell haben wir fünf ausgesetzte weibliche Babies in Malawi, das Kleinste wiegt gerade einmal 1500 Gramm.“

Und was plant der Osnabrücker Extremsportler als Nächstes? „Vor ein paar Tagen bekam ich die Anfrage aus Schottland. Im Januar 2022 laufe ich in der Antarktis bei einem eigenständigen Projekt und bei 30 Grad minus. Die Erlaubnis meiner Frau habe ich bereits“, verkündet der Dauerläufer, der heute noch genauso motiviert ist wie vor 28 Jahren. „So lange es arme Kinder gibt, werde ich laufen“. Wie viele Paar Schuhe er schon durchgelaufen hat, hat er nicht gezählt. Viermal die Woche wird morgens und abends in eines von zig Paaren geschlüpft, um sieben und später zehn Kilometer zu laufen.

Der nächste größere Benefizlauf steht ebenfalls fest: Im Juni wird Griesert wieder den Startschuss geben, und es gilt 1000 Kilometer von Osnabrück nach Österreich zu bewältigen, um dort Fahrräder an ein SOS Kinderdorf zu übergeben.


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