Der ambulante Hospizdienst Niemand muss in Osnabrück alleine sterben

Karin Heuter (links) begleitet den lungenkranken Manfred Sand und seine Frau. Ihre Hauptaufgabe: Zuhören. Foto: Thomas OsterfeldKarin Heuter (links) begleitet den lungenkranken Manfred Sand und seine Frau. Ihre Hauptaufgabe: Zuhören. Foto: Thomas Osterfeld
Thomas Osterfeld

Osnabrück. Eine pensionierte Lehrerin erfährt, dass sie Krebs hat, und entscheidet sich gegen eine Therapie. Ein lungenkranker Maurer fällt mit 77 Jahren ins Koma und weiß nach dem Aufwachen, dass er sich nie erholen wird. Sie ist in sich gekehrt – er haut öfter lachend auf den Tisch. Ihre einzige Gemeinsamkeit: Beide lassen sich auf ihrem letzten Lebensweg vom ambulanten Hospizdienst begleiten.

Heute ist kein guter Tag für Herrn Sand. Er bekommt schlecht Luft. Trotzdem sitzt er am Kopfende des Esszimmertisches und dreht den Regler des Sauerstoffgeräts etwas höher. Seine Frau hat den Tisch mit dem guten Geschirr gedeckt und eine gr

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