Zweimal ausverkaufter Rosenhof Donots rocken bei Jahresabschlusskonzerten in Osnabrück

Jahresabschlusskonzert der Donots im ausverkauften Rosenhof Osnabrück. Foto: André  HavergoJahresabschlusskonzert der Donots im ausverkauften Rosenhof Osnabrück. Foto: André Havergo 

Osnabrück. Die Donots, Punkrockband aus Ibbenbüren, pflegten eine liebgewonnene Tradition. Zwischen den Feiertagen taten sie das, was Sänger Ingo „ins Mett hauen“ nennt: Sie rockten, als gäbe es kein Morgen mehr.

Wieder einmal rätselte Ingo „Donot“ Knollmann: „Ist es das 17. oder schon das 18. JAK?“, fragte er ins Publikum. JAK, das ist das Jahresabschlusskonzert der Donots, das früher im Hyde Park, seit 2005 im Rosenhof zelebriert wird. Und wie immer geriet es zu einer fantastischen Rockparty auf und vor der Bühne. 

Mehr als 800 Zuschauer ließen sich in der ausverkauften Lokation von 25 Songs aus allen Phasen der seit 1994 existierenden Truppe mitreißen. Vor allem Songs vom zehn Jahre alten Album „Coma Chameleon“ standen auf der Setliste. Aber auch neue Lieder und viele Klassiker stimmten Ingo, Bruder Guido und ihre Punkrockgefährten an und erzeugten damit mächtig Stimmung. Pogo-Hopsen, stadiontaugliche Chöre singen, in die Hocke gehen und auf Kommando aufspringen, Crowdsurfing, nichts wurde ausgelassen.

Spontan coverte die Band den Cure-Song „Friday I´m In Love“, während Ingo im Publikum weitersang und seine Fans dazu animierte, sich im „Circle Pit“ zu drehen. Schließlich erklomm er die Theke im Saal, genehmigte sich ein Bier und landete dann nach einem Hechtsprung vom Schnapsspendeapparat auf den Händen der begeisterten Zuschauer.

Das Konzert voller solcher Höhepunkte gipfelte in dem finalen, frenetisch gefeierten Song „So Long“, den Ingo mit seinem britischen Kollegen Frank Turner geschrieben hat.


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