Nach Anschlag in Straßburg Polizei zeigt weiter Präsenz auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt

Die Polizei wird auch in den kommenden Tagen auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt Präsenz zeigen. Symbolfoto: Holger Hollemann/dpaDie Polizei wird auch in den kommenden Tagen auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt Präsenz zeigen. Symbolfoto: Holger Hollemann/dpa

Osnabrück. Der mutmaßlich terroristische Anschlag in Straßburg hat nach Angaben der Osnabrücker Polizei zunächst keine größeren Auswirkungen auf das Sicherheitskonzept des Osnabrücker Weihnachtsmarkts.

Vertreter von Polizei und Stadt trafen sich am Mittwoch zum Austausch über die bisherigen Erfahrungen rund um die Sicherheit zwischen Rathaus und Dom. Dieses Treffen sei aber schon vorher geplant gewesen und nicht extra wegen des Anschlags in Straßburg anberaumt worden, teilte ein Polizeisprecher unserer Redaktion am Mittwoch mit. "Wir sind aber in der Lage, Sicherheitsvorkehrungen auf bestimmte Lagen anzupassen", so der Sprecher weiter. Das Sicherheitslevel sei eh schon hoch, daher werde es keine weiteren besonderen Maßnahmen geben.

Die Polizei ist nach eigenen Angaben ständig mit einer nicht näher genannten Anzahl uniformierter und nicht uniformierter Beamter auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs. Zur Halbzeit des Budenzaubers schätzte der Sprecher die Lage als ruhig ein. 2017 habe es elf gemeldete Diebstähle, eine Beamtenbeleidigung und zwei kurzzeitig vermisste Kinder gegeben. In diesem Jahr seien die Zahlen bislang rückläufig. Ein Fazit könne zum jetzigen Zeitpunkt freilich noch nicht gezogen werden.



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