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12. Dezember im NOZ-Medienzentrum Podiumsdiskussion mit Vonovia zu steigenden Mieten in Osnabrück

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Im Jahr 2018 hat Vonovia 543 Wohnungen in Osnabrück energetisch saniert und plante bislang, jährlich rund 150 Wohnungen in den kommenden Jahren energetisch zu sanieren. Der Vonovia-Regionalgeschäftsführer Ulrich Schiller wird bei der Podiumsdiskussion am 12. Dezember erläutern, ob diese Planung auch künftig Bestand hat. Foto: Michael GründelIm Jahr 2018 hat Vonovia 543 Wohnungen in Osnabrück energetisch saniert und plante bislang, jährlich rund 150 Wohnungen in den kommenden Jahren energetisch zu sanieren. Der Vonovia-Regionalgeschäftsführer Ulrich Schiller wird bei der Podiumsdiskussion am 12. Dezember erläutern, ob diese Planung auch künftig Bestand hat. Foto: Michael Gründel 

Osnabrück. Hunderten Mietern in Osnabrück drohen nach energetischen Sanierungen durch Osnabrücks größten Wohnungsvermieter Vonovia drastische Mieterhöhungen. Zu diesem Thema veranstaltet unsere Redaktion am Mittwoch, 12. Dezember, 19 Uhr, (Einlass 18.30 Uhr) im NOZ-Medienzentrum (Breiter Gang, Osnabrück) eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Wohnungsnot als sozialer Sprengstoff: Wer kann diese Mieten noch bezahlen?“

Osnabrücks größter Wohnungsvermieter Vonovia hat im großen Stil damit begonnen, bislang günstige Wohnungen zu sanieren. Die Modernisierungskosten schlägt Vonovia auf die Mieter um und verlangt bis zu 47 Prozent mehr Miete. Oft trifft es Hartz IV-Empfänger, Rentner oder einkommensschwache Familien, denen nun der Auszug droht. Bezahlbare Alternativen gibt es kaum, denn energetische Sanierungen und eine hohe Nachfrage bei einem knappen Wohnungsangebot befeuern die Osnabrücker Mietpreisexplosion. Auch der Vonovia-Regionalgeschäftsführer Ulrich Schiller will sich den Fragen stellen, wie Vonovia soziale Härtefälle künftig vermeiden will.

Vonovia, Mieterverein, CDU und SPD im Podium

Mit ihm diskutieren die Ratsmitglieder Fritz Brickwedde (CDU) und Susanne Hambürger dos Reis (SPD) sowie der Geschäftsführer des Mietvereins für Osnabrück und Umgebung, Carsten Wanzelius. Moderiert wird die Runde von unserem Reporter Jean-Charles Fays, der auch die NOZ-Serie „Immobilienboom und Wohnungsnot“ betreut hat, und Redakteur Sebastian Philipp. Falls Sie gerne dabei sein möchten, es sind noch einige Plätze frei. Der Eintritt ist kostenlos, Sie müssen sich allerdings registrieren – das geht ganz schnell und unkompliziert über diesen Link.

Vonovia-Mieterin Janine Wochnik

Zudem hat unsere Redaktion Betroffene und Experten zum Thema eingeladen, die in die Diskussion einbezogen werden. Dazu gehört die Mieterin Janine Wochnik. Sie ist eine der Alleinerziehenden, der Vonovia ankündigte, die Miete nach einer energetischen Sanierung um mehr als 40 Prozent zu erhöhen. Wochnik erklärt, wie sie mit dieser Ankündigung umgeht und welche Folgen sie für sie hat.

Vonovia-Mieter erläutert seine Klage

Auch Vonovia-Mieter Bernd Mühle wird erläutern, warum er im Januar als vermutlich erster Osnabrücker Mieter wegen einer Mieterhöhung gegen Vonovia klagen wird.

Caritas über (a)soziale Mieterhöhungen

Der Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche, Caritas, bezeichnete Mieterhöhungen von fast 50 Prozent als asozial. Die Geschäftsführerin des Caritasverbandes für Stadt und Landkreis Osnabrück Monika Schnellhammer, wird erläutern, warum sie der Ansicht ist, dass nicht alles, was man gesetzlich darf, auch umgesetzt werden muss. Sie wird erläutern, wie mit Härtefällen aus ihrer Sicht umgegangen werden müsste.

Haus und Grund: Welche Mieterhöhungen zulässig sind

Der Geschäftsführer des Eigentümerverbands von Haus und Grund in Osnabrück, Christian Biemann hält aktuell aufgerufene Vonovia-Mieten von 10,50 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen des Baujahrs 1938 im Schinkel auch nach einer Modernisierung für deutlich zu hoch und wird erläutern, wie hoch die Mieten nach dem Osnabrücker Mietspiegel sein dürften.

Grüne: Wie Mietpreisexplosionen zu verhindern sind

Die Stadtratsfraktion der Grünen spricht bei Mieten von 10,50 Euro pro Quadratmeter für Vonovia-Wohnungen in der Thomasburgstraße im Schinkel von „Abzocke“. Die sozialpolitische Sprecherin der Grünen-Ratsfraktion Anke Jacobsen wird erläutern, wie eine Mietpreisexplosion aus ihrer Sicht verhindert werden kann.

WGO: So schaffen wir Mieten von im Schnitt 5,99 Euro pro Quadratmeter

Der Vorstand der Osnabrücker Wohnungsbaugenossenschaft WGO, Thomas Droit, wird beschreiben, wie die WGO es schafft, Mieten von durchschnittlich 5,99 Euro pro Quadratmeter in Osnabrück anzubieten.

Bündnis: So schaffen wir bezahlbaren Wohnraum in Osnabrück

Stefan Wilker vom Osnabrücker Bündnis für bezahlbaren Wohnraum wird darüber hinaus beschreiben, wie die Stadt aus seiner Sicht mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen sollte.

Sind Vonovia-Mieten von 10,50 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen des Baujahrs 1938 in der Thomasburgstraße im Schinkel zu hoch, wenn Häuser und Wohnungen modernisiert wurden? Zu dieser Frage wird der Vonovia-Regionalgeschäftsführer bei der Podiumsdiskussion am 12. Dezember im NOZ-Medienzentrum Stellung beziehen. Foto: André Havergo

Der Eintritt zur Podiumsdiskussion ist kostenlos, Sie müssen sich allerdings registrieren – das geht ganz schnell und unkompliziert über diesen Link.


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