Tobias Pischel de Ascensão Osnabrücker Volkshochschule bekommt neuen Leiter

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Leitungswechsel bei der VHS Osnabrück, von links: Aufsichtsratmitglied Heiko Schlatermund (SPD), der neue Geschäftsführer der VHS Tobias Pischel de Ascensão, Stadtrat Wolfgang Beckermann, und der bisherige VHS-Chef Carl-Heinrich Bösling. Foto: Elvira PartonLeitungswechsel bei der VHS Osnabrück, von links: Aufsichtsratmitglied Heiko Schlatermund (SPD), der neue Geschäftsführer der VHS Tobias Pischel de Ascensão, Stadtrat Wolfgang Beckermann, und der bisherige VHS-Chef Carl-Heinrich Bösling. Foto: Elvira Parton

Osnabrück. Ab Mitte 2019 hat die Osnabrücker Volkshochschule einen neuen Leiter: Tobias Pischel de Ascensão folgt auf Carl-Heinrich Bösling, der dann mit 66 Jahren in den Ruhestand geht.

Zwei Herausforderungen wird sich der 50-jährige Pischel de Ascensão stellen: Durch den demografischen Wandel hat die Osnabrücker VHS zunehmend Probleme, qualifizierte Lehrkräfte zu finden, während die Klientel ebenfalls älter wird. Und auch die Digitalisierung wird die Erwachsenenbildung verändern, prognostiziert Pischel de Ascensão, sowohl in der Lehre als auch in der Organisation. Als Kernaufgabe der VHS sieht er ebenso wie sein Vorgänger Bösling die politische Bildung.

Tobias Pischel de Ascensao. Foto: Elvira Parton

Pischel de Ascensão lebt in Georgsmarienhütte-Holzhausen. Noch leitet er die VHS Grafschaft Bentheim in Nordhorn. Er hat nach dem in Oesede bestandenen Abitur in Osnabrück, Hannover und in den USA Biologie und Englisch auf Lehramt studiert und bereits während des Studiums Englisch an der VHS Osnabrück unterrichtet. "Da habe ich Blut geleckt in der Erwachsenenbildung", sagt er. Er verzichtete darauf, Schullehrer zu werden. Zehn Jahre lang leitete er den Fachbereich Sprachen an der VHS in Nordhorn, dann übernahm er die Leitung der VHS Ibbenbüren und kehrte schließlich als Leiter zurück an die VHS Nordhorn. 

Ab Mai wird der bisherige Osnabrücker VHS-Leiter Bösling Tobias Pischel de Ascensão einarbeiten, bis er zum ersten Juli in den Ruhestand geht. Dass es schwieriger wird, Lehrkräfte zu finden, bestätigt auch Bösling, zwar nicht so sehr im Sprachbereich, aber dafür umso mehr in den Kursen für Haupt- und Realschulabschlüsse auf dem zweiten Bildungsweg. "Wir haben einige, die schon in Rente sind und noch weiterarbeiten", so Bösling. Die Tätigkeit ist anspruchsvoll, erfordert viel Vor- und Nachbereitung. Bösling: "Man kann das Geld leichter woanders verdienen." Mehr als 430 Kursleiter hat die VHS Osnabrück derzeit.   



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