Twerken mit dem „Muchacho“ Wird der Osnabrücker Nize Club zu einem Live-Club?

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Cooler Kerl: Johnny Good stellt am Freitag im Nize Club seinen extrem tanzbaren Stil vor. Foto: Christian JungbluthCooler Kerl: Johnny Good stellt am Freitag im Nize Club seinen extrem tanzbaren Stil vor. Foto: Christian Jungbluth

Osnabrück. Wird der Nize Club an der Osnabrücker Dammstraße nach und nach zum Live-Club? Nachdem am vergangenen Wochenende bei der Basshall Movement Party auswärtige Künstler Dancehall, Moombahton und Latin zelebriert haben, ist am Freitag Johnny Good dort. Er feiert gerade mit seinem Stück „Muchacho“ einen großen Erfolg.

Johnny Good gilt als einer der besten deutschen Producer basslastiger Sounds. Der Bremer hat mit seinem Stück „Muchacho“ einen Klick-Garanten bei Youtube produziert. Mittlerweile haben sich acht Millionen User das Video angesehen. Und er hat schon nachgelegt. Mit dem Kollegen Eskei 83 hat er aus Sean Pauls „Get Busy“ die nächste große Nummer gezaubert, die auf den Tanzfluren für Bewegung sorgt. Diese Mischung aus Hip Hop, Twerk, Moombahton, Trap, die dick mit einer Extra-Portion Bass beschmiert wurde, dominiert auch den Freitagabend im Nize Club.



Begleitet wird der Abend von DJ Khouch. Der „Hausherr“ ist nicht nur für die Musik, sondern auch fürs Booking mitverantwortlich. Er sagt, dass im Nize Club künftig Live-Musik von Künstlern aus den Bereichen Dancehall und Hip Hop auftreten sollen. Namen kann er noch keine nennen. „Es geht darum, auch Leute von außen in den Club zu holen“, so DJ Khouch. Die Räumlichkeiten an der Dammstraße bieten genug Potenzial, um dort auch Konzerte und nicht nur Partys zu veranstalten. Der Nize Club stellt sich also breiter auf, will aber auch sein Stammpublikum, das vornehmlich aus Studenten besteht, nicht vergraulen. In diesen Kontext passt auch die 90er Party am Samstag, bei der mit Musik von Snap und Mr President, Captain Jack, Dr Alban, bis Coolio, Backstreet Boyz und No Angels an eine Zeit erinnert werden soll, in der nackte Trolle mit bunten Filzhaaren um den Hals getragen wurden und Turnschuhe geblinkt haben.



Am Freitag bewegt sich der Tanzclub aber in der Gegenwart. Dann werden tiefe Schallwellen in dem Club die Glieder der Besucher durchschütteln. Insbesondere der Stil Moombahton, eine Mischung aus House, Reggae, Hip Hop und Merengue, bringt hierzulande mehr und mehr Menschen zum Tanzen. DJ Khouch erklärt, dass der Trend über Holland nach Deutschland gekommen ist. Beim Tanzen wird zu dieser Musik getwerkt.

Der Twerk stammt von afrikanischen Tänzen ab. Insbesondere das Wackeln und Zucken des Allerwertesten ist charakteristisch für diesen Stil. In konservativen und religiös geprägten Staaten ist der Twerk verpönt und sogar verboten. In den westlichen Ländern findet der als sexuell provokativ beschriebene Tanz immer mehr Anhängerinnen und Anhänger.

Die Party mit Johnny Good im Nize Club beginnt am Freitag um 23 Uhr. Eintritt: 6 Euro. Die Escobar Lounge wird am Freitag für die Wasserpfeifen zuständig sein.


Was sonst noch läuft

Tanzen, Lagerhalle, Fr., 7. 12., 23 Uhr: Hits der Pop- und Rockgeschichte sowie aktuelle Charts-Ohrwürmer spielen DJ Bajo und sash:mob von den DeeJees.

Bier Beats Ballons mit Lari Luke (aka Larissa Rieß), Brücks, Sa., 8. 12., 23 Uhr: Tagsüber sitzt Larissa Rieß im Studio des Radiosenders 1Live; nachts wandelt sie als Lari Luke durch die Clubs und spielt Future Bass, Trap und Hip Hop.

Feel The Beat meets Christmas, Hyde Park, Sa., 8. 12., 22 Uhr: Schon mal auf Weihnachten groovt sich der Hyde Park ein. Neben Rock, Pop, Indie und Electronics sowie Achtziger und Neunziger stehen auch Christmas Sounds auf dem Plan.

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