Barbecue im Katharinenviertel Aus dem Osnabrücker Fricke Blöcks wird „Feines Fressen“

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Am Freitagabend geht es im "Feines Fressen" an der Herderstraße los. Foto: Michael GründelAm Freitagabend geht es im "Feines Fressen" an der Herderstraße los. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Das Fricke Blöcks im Osnabrücker Katharinenviertel ist Geschichte, mit neuem Konzept und neuem Betreiber geht es am Freitag an der Herderstraße 26 weiter. Das „Feines Fressen“ vereint Bar, Barbecue-Restaurant und eine kleine Grillschule.

Das Fricke Blöcks hatte im Oktober aus verschiedenen Gründen geschlossen. Nur wenige Wochen später und nach kleineren Umbauarbeiten übernimmt nun Rene Karge das Ruder an der Ecke Herderstraße/Katharinenstraße. Karge ist vielen Osnabrückern aus seinem Grillladen an der Nobbenburger Straße bekannt. Das Thema Grillen findet sich nun auch im neuen Restaurant wieder: Ein Großteil der fleischlastigen Speisen wird im speziellen Smoker, einem holzbefeuerten Ofen, zubereitet – ganz nach Barbecue-Art eben. Aus dem Fricke Blöcks wird jetzt das "Feines Fressen". Foto: Michael Gründel

Burger nehmen einen wichtigen Teil der Speisekarte ein, Karge versteht sein Restaurant dennoch nicht als reinen Burger-Laden. Auf der Karte finden sich daneben auch Barbecue-Klassiker wie etwa Spareribs. Für Veganer gibt es ebenfalls Gerichte: Ein Beispiel ist gewürzte Jackfruit, die dem langsam gegarten Pulled Pork sehr nahe kommt.

Rund 40 Sorten Gin für Liebhaber

Dem Bar-Gedanken will Karge mit einer großen Auswahl an Bieren und Gin-Sorten Rechnung tragen. Zwei Craft-Biere laufen aus dem Hahn, zehn weitere Sorten gibt es aus der Flasche. Liebhaber können zudem aus rund 40 Sorten Gin und mehreren Tonics wählen. Zum Konzept gehört auch, dass Gäste ausschließlich zum Trinken einkehren können. Im „Feines Fressen“ werden übrigens keine Reservierungen angenommen, Gäste können jedoch an der Bar auf einen freien Tisch warten. 

Besucher können aus mehreren Bier- und Ginsorten wählen. Foto: Michael Gründel

Karge will mit seinem Restaurant ein breiteres Publikum ansprechen, als es beim Vorgänger der Fall war. Dafür wurde dem Laden ein neues Gesicht gegeben, ohne größere Umbaumaßnahmen vorzunehmen. „Ich habe schon länger nach einer passenden Location für das Konzept gesucht. So ein charmantes Objekt wie dieses findet man nicht alle Tage“, sagt Karge. 100 Sitzplätze hat das Restaurant, im Sommer sollen im Außenbereich noch weitere dazukommen.

Auch mehrere hauseigene Schnaps-Sorten stehen zur Wahl. Foto: Michael Gründel

Parallel zum Restaurant- und Barbetrieb will Karge auch eine kleine Grillschule entstehen lassen. In den kommenden Wochen sollen erste Kurse angeboten werden. Das „Feines Fressen“ öffnet am Freitag um 17 Uhr. Spezielle Angebote sind laut Karge nicht geplant. „Wir starten ganz klassisch: Wir machen die Tür auf und die Leute sollen reinkommen.“


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