Eine Bereicherung für Osnabrück Brücks feiert am Freitag und Samstag Einjähriges

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Ein Jahr Brücks feiert James Cowie alias The Dopeboy mit Kollegen am Freitag und Samstag an der Frankenstraße in Osnabrück. Foto: Thomas WübkerEin Jahr Brücks feiert James Cowie alias The Dopeboy mit Kollegen am Freitag und Samstag an der Frankenstraße in Osnabrück. Foto: Thomas Wübker

Osnabrück. Er war der Rapper Jimmy Spliff und organisierte Jams in der Skate Halle. Dann war er DJ The Dopeboy und veranstaltete Partys. Am 30. November 2017 hat James Cowie mit dem Brücks an der Frankenstraße seinen eigenen Laden eröffnet. Der einjährige Geburtstag wird am Freitag und Samstag gefeiert. Am ersten Feiertag legt der Geschäftsführer höchstpersönlich auf.

Es sei knapp gewesen, erzählt James Cowie. Die Firma Brücklyn GmbH & Co. KG, die er mit seinen Partnern Matthias Gehrmeyer, Daniel Labude und Simone Labude-Poppe gegründet hatte, um das Brücks zu betreiben, habe im Herbst 2017 kurz vor der Pleite gestanden, sagt er weiter. „Die Bauplanungen haben zu lange gedauert.“ Das Brücks sei aber ab Dezember 2017 sofort gut gelaufen. „Nicht jede Party-Idee hat funktioniert, aber der Laden ist konstant voll.“

Das Brücks ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Osnabrücker Nachtlebens. Das urbane Aussehen des Clubs und der musikalische Stil gehen auf jahrelange Erfahrungen von James Cowie zurück. Wenn er in Osnabrück oder anderen Städten aufgelegt hat, hat er Dinge, die ihm gefallen haben, fotografiert. „Daraus habe ich die Blaupause für das Brücks gemacht, auch bezüglich Personal und den Umgang mit den Gästen“, sagt er und fügt milde lächelnd an: „Das Qualitätsmanagement ist eine große Herausforderung.“ Früher, als Party-Macher, habe er sich nie mit Beschwerden der Gäste auseinander setzen müssen. Heute ist er der Chef.

Selbstbewusst sagt er, dass das Brücks eine Bereicherung für die Osnabrücker Club-Landschaft sei. „Wir haben ein neues gastronomisches Level geschaffen.“ Im Vergleich zu ähnlichen Clubs in anderen Städten sei es im Brücks viel sauberer, die Getränke seien hochwertiger und qualitativ besser, sagt er. Zudem sorge ein Stamm von sieben bis acht DJ’s dafür, dass trotz der populären und kommerziellen Ausrichtung des Clubs gute und individuelle Musik gespielt werde. Zwar wird im Brücks 40 bis 50 Prozent Hip Hop gespielt, aber auch Rock und Pop kommen zum Zuge, meint Cowie.

Sich selbst beschreibt der 36-Jährige als Künstler und Musik-Fan. Aber er sagt auch: „Ich denke schon länger als Geschäftsmann.“ Die künstlerische Seite sei in ihm zwar noch sehr stark, aber dadurch, dass er Verantwortung hat, handelt er nicht immer so, wie es der Künstler in ihm möchte. „Ich weiß schon, was funktioniert und wovon ich besser die Finger lasse.“

Am Freitag kann James Cowie sich wieder auf seine kreative Ader konzentrieren. Dann legt er zusammen mit den Kollegen DJ Craft und Beauty & The Beats ein Set auf vier Turntables auf. Am Samstag sind beim zweiten Tag der Feierlichkeiten AT-80 und Johnny Dash sowie DJ Katch mit seinen Hits „The Horns“, „Lights Out“ und „Best Thing“ am Start.

Alle Infos unter https://www.bruecks.club/.


Was sonst noch läuft

RabenNacht ClassiX, Hyde Park, Fr., 30. 11., 22 Uhr: Schwarz ist die bevorzugte Farbe, wenn DJ Hesy EBM, Industrial, Wave, Gothic, 80er und Rock auflegt.

Tanzen, Lagerhalle, Fr., 30. 11., 23 Uhr: DJ Andreas und DJ Pseiko von den DeeJees legen Hits der Pop- und Rockgeschichte sowie aktuelle Charts-Stürmer auf.

Official Basshall Movement Party, Nize Club, Sa., 1. 12., 23 Uhr: Das Basshall Movement ist auf Deutschland-Tour. Es ist die weltweit größte Plattform für Dancehall, Moombahton und Latin. Live mit dabei sind die Künstler Kybba, Limitless und Vega Moreira.

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