11. Sitzung Jugendparlament Jugendparlament will mit Greenpeace zusammenarbeiten

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11. Sitzung des Osnabrücker Jugendparlaments
Der neue stellvertretende Geschäftsführer Philip-Alexander Sehler löst seine Vorgängerin Franziska Kieu ab11. Sitzung des Osnabrücker Jugendparlaments Der neue stellvertretende Geschäftsführer Philip-Alexander Sehler löst seine Vorgängerin Franziska Kieu ab

Osnabrück. Bei der 11. Sitzung des Osnabrücker Jugendparlaments ging es erneut um Mobilität: Zusammen mit der Greenpeace Jugendgruppe (JAG) wollen die Jugendlichen ausloten, wie sie etwa den Radverkehr in Osnabrück fördern können.

Als Vertreter der Greenpeace Jugendgruppe war Jan zur Heide in die Sitzung des Jugendparlaments gekommen. Dort erzählte er, was in deren Gruppe bisher geschah: Die Greenpeace-Jugendlichen befragten über 200 Personen zu ihrer Einschätzung der Verkehrssituation in Osnabrück. Unter anderem wollten sie wissen, ob die Befragten Fahrrad führen oder Auto und warum sie das jeweilige Verkehrsmittel bevorzugten. Die Parlamentsmitglieder Fynn Brackmann und Julius Walkenhorst wollen sich in Zukunft mit der Jugendgruppe von Greenpeace zusammensetzen, um Informationen auszutauschen und nächstes Jahr dann möglicherweise einen Antrag zu erstellen.  

Gespräche mit Stadtwerken

Das Jugendparlament hatte bereits auf mehreren Wegen versucht, die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel für Jugendliche zu verbessern. Eine Idee waren günstigere Monatstickets für Schüler für die Schüler der Stadt. Im Landkreis sind die Schüler-Tickets wesentlich billiger. Fynn Brackmann berichtete, dass die Haushaltsplanungen der Stadtwerke stattgefunden hätten: „Das günstigere Ticket hat keine Unterstützung bekommen“ erzählte Brackmann und schlussfolgerte: „das ist bis nächstes Jahr gescheitert“. Julius Walkenhorst, der Vorsitzende des Parlaments, fand, das Parlament solle die Idee „nicht einfach unter den Tisch fallen lassen“. Dem stimmte auch Parlamentsmitglied Yussef Khamis zu, damit solle sich das nächste Jugendparlament erneut beschäftigen.

Die jungen Politiker hatten mehrere Fragen und Ideen an die Stadtwerke gerichtet, die darauf abzielten, Bus und Rad besser miteinander zu kombinieren. Rosa Jünemann, die das Parlament als Vertreterin der Stadt begleitet, gab die Antworten an die Jugendlichen weiter: Haltebügel zum Anschließen von Rädern an der Bushaltestelle empfehlen die Stadtwerke zwar, die Entscheidung darüber obliege jedoch der Stadt. Bus-Anhänger für Räder seien aufgrund technischer und logistischer Kriterien nicht möglich. Einen kleinen Lichtblick gab es jedoch: In den neuen Elektrobussen werde es vermehrt Multifunktionsflächen geben, für Rollstühle, Kinderwägen oder auch Fahrräder.

Wahl des stellvertretenden Geschäftsführers

Während der 11. Sitzung vergab das Parlament das Amt des stellvertretenden Geschäftsführers neu, da die bisherige Amtsinhaberin Franziska Kieu zurückgetreten war. 16 der anwesenden 19 Mitglieder wählten den einzigen Kandidaten, Philip-Alexander Sehler, zum neuen Stellvertreter.

Anknüpfend an die vorherige Sitzung stand die Gründung von AGs gegen Mobbing, physische und psychische Gewalt erneut auf der Tagesordnung. Das Parlament will in zwei verschiedene Richtungen aktiv werden: Einerseits wollen die Jugendlichen die Gründung von AGs anstoßen, die sich präventiv mit Mobbing auseinandersetzen. Andererseits sollen an Schulen, die bisher keine Vertrauenslehrer oder ähnliches bieten, eine Anlaufstelle für aktuelle Konflikte entstehen.


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