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27.11.2018, 16:45 Uhr KOMMENTAR

Zoff um das Büdchen in Osnabrück: Ohne Kultur stirbt die Stadt

Von Dietmar Kröger


Mit der helfenden Hand von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert gelang Michael Werner auch der Fassanstich zum Büdchenfest 2018. Foto: Jens LintelMit der helfenden Hand von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert gelang Michael Werner auch der Fassanstich zum Büdchenfest 2018. Foto: Jens Lintel

Osnabrück. "Kultur? Tolle Sache. Im Sommer im Biergarten sitzen? Super. Musikveranstaltungen? Ein unbedingtes Muss für jede Stadt. Aber In meiner Nachbarschaft? Nein, das geht nicht." Dieses Problem ist nicht neu und bei weitem nicht nur auf dem Westerberg anzutreffen.

Kulturveranstaltungen werden oft als störend empfunden, weil sie Lärm verursachen, Flächen in Beschlag nehmen, die sonst frei genutzt werden können und und und. Aber was bitte schön wäre eine Stadt ohne diese Veranstaltungen? Sie wäre nicht lebens- und schon gar nicht liebenswert. 

Es ist ja verständlich, wenn sich Nachbarn von Lärm gestört fühlen. Aber mal Hand aufs Herz: Ist die Aufregung nicht doch etwas überzogen, wenn es sich im Durchschnitt um etwa vier Veranstaltungstage im Jahr handelt? 

Das Büdchen auf dem Westerberg ist eine Institution, die vielen Menschen viel Freude bereitet, übrigens auch denjenigen, die sich beschweren. Etwas mehr Gelassenheit ist gefragt, dann wird das Leben leichter. 


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