Jugendring Osnabrücker Land 72-Stunden-Aktion wird 2019 im Bistum Osnabrück wieder aufgelegt

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Der aktuelle Vorstand des Jugendrings Osnabrücker Land. Es fehlt Kirsten Gosling. Foto: Stefan BuchholzDer aktuelle Vorstand des Jugendrings Osnabrücker Land. Es fehlt Kirsten Gosling. Foto: Stefan Buchholz

Osnabrück. Die deutschlandweite 72-Stunden-Aktion findet im nächsten Jahr wieder statt: Darüber informierte der Jugendring vor Kurzem auf seiner Herbst-Vollversammlung.

Marion Kellermann (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) stellte die 72-Stunden-Aktion vor, die es im Mai 2019 bundesweit wieder geben wird. Mit dabei ist im Bistum Osnabrück diesmal nach sechs Jahren wieder die Katholische Landjugendbewegung (KLJB). Unter dem Motto der Sozialaktion („Uns schickt der Himmel“) haben Gruppen und Verbände 72 Stunden Zeit, um ein Projekt umzusetzen. Die Vorhaben können interreligiös, politisch oder ökologisch ausgerichtet sein. „Das ist aber nicht nur eine Aktion für katholische Gruppen, sondern alle jungen Menschen sind angesprochen“, so Kellermann. 

Besonderheit bei 72-Stunden-Aktionen

Wichtig ist: Die Aktionen sollen herausfordernd, aber auch machbar sein, sie dürfen nicht eigennützig angelegt sein oder nicht das Alltags- und Pflichtgeschäft anderer erledigen. Eine kleine Variante der Aktion gibt es im Bereich des Bistums Osnabrück: Wer als Gruppe die Option „Get it“ zieht, muss sich überraschen lassen, was als Aufgabe gestellt wird.

Anmeldeschluss ist am 28. Februar 2019. Schon im November hatten sich 42 Gruppen angemeldet, 20 kamen aus dem Landkreis, sagte Kellermann. Sie ist die regionale Projektkoordinatorin der Aktion (M.Kellermann@bdkj-bistum-os.de).

Gender-Vortrag

Bei der Vollversammlung des Jugendrings stellte Patrick Seele als Teamer des Osnabrücker Vereins Schlau Informationen zur sexuellen Orientierung und geschlechtlicher Identität vor. Keine Frage: Im Bereich der Trans- und Intersexualität geht es um Minderheiten. 120 Menschen, etwa mit uneindeutigen Geschlechtermerkmalen, werden jährlich in Deutschland geboren.

Betrifft das die Jugendverbände? Durchaus, wie ein Teilnehmer berichtete. Dort habe sich ein Jugendlicher geschlechtlich über einen längeren Zeitraum von einem Mann zu einer Frau umwandeln lassen. „Ich habe mir erst viele Gedanken gemacht, wie ist das mit der Zimmeraufteilung bei Fahrten. Geholfen hat mir da, ins Gespräch mit der Jugendlichen zu gehen“, sagte der Gruppenleiter.

Vorstandswahlen

Ein neues Gesicht gibt es im Vorstand des Jugendrings. Jana Nega wurde von den Teilnehmern einstimmig in das Leitungsgremium der Jugendverbände im Landkreis Osnabrück gewählt. Die 28-jährige Jugendpflegerin aus Bohmte löst Henning Kirchner ab. Er müsse sich wegen beruflicher Verpflichtungen aus der Vorstandsarbeit zurückziehen, gab er als Grund für den Rückzug an.

Erneut zur Wiederwahl stellten sich Vorstandssprecher Torsten Schindler sowie Svenja Meier und Nils Middendorf als Mitglieder des Vorstands. Alle drei wurden einstimmig gewählt.

Zu Kassenprüfern bestimmten die Vollversammlungsteilnehmer Björn Bellag und Max Rodbert.


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