Bebauungsplan wird ausgelegt 26 neue Wohnungen am Berliner Platz in Osnabrück

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Eine komplett neue Fassade bekommt das Wohnhaus am Berliner Platz 1 (rechts), das zusätzlich zum Breiten Gang und zur Wittekindstraße ergänzt werden soll. Zeichnung: Architekturbüro PlanquadratEine komplett neue Fassade bekommt das Wohnhaus am Berliner Platz 1 (rechts), das zusätzlich zum Breiten Gang und zur Wittekindstraße ergänzt werden soll. Zeichnung: Architekturbüro Planquadrat

Osnabrück. 26 zusätzliche Wohnungen verspricht sich die Stadt von einem Bauprojekt, das demnächst am Berliner Platz realisiert werden soll. Ein Investor will das grüne Hochhaus sanieren und mit Anbauten zur Wittekindstraße und zum Breiten Gang erweitern. Der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 637 liegt bis zum 13. Dezember öffentlich aus.

Im beschleunigten Verfahren wollen die Stadtplaner das Projekt behandeln. Vorgesehen ist, dass das grüne Hochhaus am Berliner Platz 1 mit seinen 13 Wohnungen umgebaut wird und eine neue Fassade erhält. Dazu kommen die neuen Baukörper, die im Norden und im Osten ergänzt werden sollen. Die Gestaltung des neuen Ensembles soll die horizontale Linie stärker betonen, sodass der Wohnblock nicht so sehr in Konkurrenz tritt zum Hochhaus der Sparkasse und zum Medienzentrum NOZ.

Die Pläne, die zwischen dem Investor und der Stadt abgestimmt sind, sehen eine Wohnnutzung vor. Allerdings sollen die Räume im Erdgeschoss gewerblich genutzt werden. Im Bebauungsplan Nr. 637 geht es um den ersten Teil eines zusammenhängenden Bauvorhabens. Für den zweiten Abschnitt, ein Wohnprojekt, das bis zur Karlstraße reichen soll, ist ein separater Bebauungsplan in Arbeit, der demnächst öffentlich ausgelegt wird.

Bürgerbeteiligung: Vom 13. November bis zum 13. Dezember liegt der Entwurf für den Bebauungsplan Nr. 637 (nördlich Berliner Platz) öffentlich aus. Zu sehen sind die Unterlagen im Internet unter www.osnabrueck.de und im Fachbereich Städtebau, Hasemauer 1, Osnabrück. In diesem Zeitraum können Stellungnahmen und Änderungsvorschläge schriftlich oder per Mail abgegeben werden. Sie werden dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt vorgelegt, bevor der Rat die endgültige Entscheidung über den Bebauungsplan trifft.


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