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07.11.2018, 06:29 Uhr KOMMENTAR ZU OSNABRÜCKER MIETEN

Osnabrück muss dringend mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen

Kommentar von Jean-Charles Fays

Osnabrück muss neue Wege gehen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Ein Kommentar. Foto: David EbenerOsnabrück muss neue Wege gehen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Ein Kommentar. Foto: David Ebener

Osnabrück. Osnabrück muss bei der Entwicklung von Bauland mutiger sein und dringend neue Wege gehen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Wenn selbst im bislang günstigen Stadtteil Schinkel Mieten von im Schnitt 7,57 Euro pro Quadratmeter verlangt werden, dann werden Mieter mit geringem Einkommen verdrängt, weil sie sich die Stadt nicht mehr leisten können. Ein Kommentar.

Eine gute Idee ist bereits, 3000 zusätzliche Wohnungen bis 2020 zu schaffen und in neuen Baugebieten eine Sozialwohnungsquote von 10 bis 30 Prozent vorzuschreiben. Allerdings müssen weitere Schritte folgen. Dazu sollte etwa gehören, dass die Stadt Grundstücke in Erbpacht vergibt, damit auch Wohnungsgenossenschaften die Chance haben, an Grundstücke zu gelangen, wie es der Heimstättenverein vorschlägt.

Aber auch neues Bauland muss entwickelt werden. Dabei sollte die Stadt stärker mit dem Umland zusammenarbeiten, wo der Anteil an unbebauten Flächen natürlich größer ist. Wie wäre es etwa, gemeinsam mit den Gemeinden im Osnabrücker Speckgürtel zu prüfen, wo interkommunale Wohngebiete entstehen könnten?


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