Keine Anzeichen von Leben "Zombiewalk" in Osnabrück fällt auch 2018 aus

Von Mark Otten und Cornelia Achenbach

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So gruselig ging es noch beim Osnabrücker "Zombiewalk" 2014 zu. Archivfoto: Gert WestdörpSo gruselig ging es noch beim Osnabrücker "Zombiewalk" 2014 zu. Archivfoto: Gert Westdörp 

Osnabrück. Fans der Untoten müssen auch in diesem Jahr auf einen gemeinsamen Spaziergang in Zombie-Verkleidung durch die Osnabrücker Innenstadt verzichten. Nach der Absage des "Zombiewalks" im vergangenen Jahr hatten die Initiatoren eigentlich eine Neuauflage versprochen.

Wie bereits im Jahr 2017 fällt der "Zombiewalk" durch Osnabrück am Abend des Reformationstags auch in diesem Jahr aus. Jan Köhnen, einer der Organisatoren der vergangenen Spaziergänge in Untoten-Kostümen, bestätigte das am Montag auf Nachfrage. Dabei hatte Köhnen bei der Absage im vergangenen Jahr eine Neuauflage für 2018 versprochen

Video: Eindrücke vom Zombiewalk 2016 in Osnabrück

2017 war der Spaziergang vor allem aus privaten Gründen ausgefallen. Köhnen hatte unter anderem geheiratet und nicht ausreichend Zeit gehabt, sich im Vorfeld um die Organisation und Absprachen mit der Polizei, dem Ordnungsamt und der Feuerwehr zu kümmern. Zeitmangel aus privaten Gründen ist auch der Grund für die Absage in diesem Jahr. Man werde älter, sagte Köhnen. (Weiterlesen: Gruseln im Ghosthouse: Halloween-Labyrinth in Ostercappeln)

Zukunft des "Zombiewalks" Osnabrück offen

Gemeinsam mit Jelena Hesse hatte er in den vergangenen Jahren über Facebook andere Zombiefreunde zur Teilnahme aufgerufen. Ob es in Zukunft einen "Zombiewalk" gebe, wollte er nicht ausschließen. Interessenten, die bei der Organisation mithelfen möchten, könnten ihn unter anderem auf der Facebook-Seite der letzen Veranstaltung kontaktieren. 

Erstmals waren die schrecklichen Gestalten an Halloween 2010 aus den Löchern gekrochen und vom Rathaus über den Neumarkt gewankt. Der Spaziergang endete im Kino Filmpassage, wo Köhnen arbeitete. Dort gab es ein Halloween-Spezial mit kleinen Vergünstigungen. Im Jahr 2015 hatte sich unter anderem die Feuerwehr Osnabrück an dem Spaß beteiligt.

Die Idee, sich am 31. Oktober als nach Blut lechzende Untote zu schminken und zu verkleiden und einen gruseligen Zug durch die Stadt anzutreten, stammt aus den USA und fand 2001 erstmals in Sacramento statt. Ab 2006 schwappte der Trend nach Deutschland über. (Weiterlesen: Deutsche geben Millionen für Halloween-Süßigkeiten aus)


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