Kinder sammelten für die Tafel Einkaufen für Bedürftige

Von Markus Strothmann

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Der abgelichtete Trupp ist nur ein Teil der Kinder, die am Samstag bei Marktkauf und Edeka in Belm für die Tafel sammelten. Insgesamt beteiligten sich an der Aktion rund 30 Firmlinge und Konfirmanden. Es war das erste Mal, dass die Kinder eine Sammlung durchführten. Bis dato hatten das immer die Ehrenamtlichen der Tafel übernommen, wie Marianne Hille (r.) sagte. Foto: Markus StrothmannDer abgelichtete Trupp ist nur ein Teil der Kinder, die am Samstag bei Marktkauf und Edeka in Belm für die Tafel sammelten. Insgesamt beteiligten sich an der Aktion rund 30 Firmlinge und Konfirmanden. Es war das erste Mal, dass die Kinder eine Sammlung durchführten. Bis dato hatten das immer die Ehrenamtlichen der Tafel übernommen, wie Marianne Hille (r.) sagte. Foto: Markus Strothmann

Belm. Konfirmanden der evangelischen Kirchen und Firmlinge der katholischen Kirche sammelten am Samstag für die Belmer Außenstelle der Osnabrücker Tafel. Die Kunden von Marktkauf und Edeka Kutsche zeigten sich spendabel.

„Wir bitten Sie, bei Ihrem Einkauf gleich ein Lebensmittel mehr zu kaufen und uns dieses dann am Ausgang des Marktes zu spenden." So der erste Satz auf dem Flyer, den die Kinder an eintreffende Kunden verteilten. Da konnten die wenig falsch machen, und so sammelten sich schnell die Vorräte im bereit stehenden Einkaufswagen. Wie Mitsammler Felix Blei aus Belm erklärte, war dieser kurz nach Mittag schon zum dritten Mal prall gefüllt. „Draußen auf dem Parkplatz steht ein Lieferwagen. Die Sachen werden gleich direkt ins Lager gebracht.“ 

Der Inhalt des Einkaufswagens: Zucker, Kaffee, Nudeln, Marmelade, Konserven. Erwünscht waren ausdrücklich länger haltbare Lebensmittel, aber auch vereinzelte Obstspenden waren zu beobachten. Die Aktion fand in dieser Form zum ersten Mal statt, wie Marianne Hille von der Tafel-Außenstelle in Belm sagte. „Normalerweise machen das die Ehrenamtlichen der Tafel, seit ungefähr zehn Jahren etwa zwei bis dreimal jährlich. Aber wenn die Leute sehen, wie die Kinder sich hier engagieren, spenden sie natürlich besonders gern.“ 

Manche nahmen zwar einen Flyer mit, vergaßen dann aber doch, etwas zum Spenden zu kaufen. Überhaupt gar kein Problem: Für solche Fälle hielten die Kinder eine Spendendose bereit. Vom Inhalt konnte die Gruppe gezielt wichtige Dinge nachkaufen, die niemand von sich aus spendete. So verpasste niemand seine Gelegenheit, etwas beizusteuern zum Angebot der Tafel. Christoph Pahlitzsch, Diakon von St. Dionysius, St. Josef und Schmerzhafte Mutter war sehr zufrieden mit der Sammlung. „Eine gelungene Premiere!“ 


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