Von Valente bis Volare Götz Alsmann am Freitag in der Osnabrück-Halle

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Im Traumland Italien hat Götz Alsmann die Lieder für seine neue Show „Rom“ gefunden, mit der er am Freitag in Osnabrück gastiert. Foto: Fabio LovinoIm Traumland Italien hat Götz Alsmann die Lieder für seine neue Show „Rom“ gefunden, mit der er am Freitag in Osnabrück gastiert. Foto: Fabio Lovino

Osnabrück. Italien war vor allem in den Fünfzigerjahren das Sehnsuchtsland Nummer Eins der Deutschen. In diese Zeit führt Götz Alsmann seine Zuschauer am Freitag, 2. November, zurück, wenn er in der Osnabrück-Halle sein neues Programm „Rom“ präsentiert.

Die Musiker der Götz-Alsmann-Band sind als Jetsetter auf der ganzen Welt unterwegs, wenn sie Inspiration für ihre Shows suchen. In Paris und am Broadway waren sie schon. Dort haben sie französische Chansons und amerikanische Evergreens ausgegraben. Nun erforschen sie das Land der Tarantella, der Canzone und des mediterranen Schlagers.

Im neuen Programm sind Klassiker wie Caterina Valentes Schlager „Sag mir quando“, „Che bambola“ von Fred Buscaglione oder Ennio Morricones „Zwei glorreiche Halunken“ enthalten. Nach einem Bericht der Saarbrücker Zeitung, deren Kritiker ein Konzert der Götz-Alsmann-Band Mitte Oktober gesehen hat, gewannen gerade die „etwas ausgelutschten Songs“ durch die witzigen und intelligenten Arrangements der Band an Lebendigkeit zurück. So wurde „Marina“ als instrumentales Jazz-Stück gespielt, bei dem die Musiker am Ende durch alle Tonarten jagten. Das Publikum habe dies mit spontanem Beifall belohnt, heißt es in dem Bericht.

„Rom“ soll die die Reise-Trilogie abschließen, die die Alsmann-Band in den letzten Jahren zu den historischen und entscheidenden Orten für die Geschichte der Unterhaltungsmusik geführt hat. Die Arrangements sollen nach dem Willen Alsmanns einen neuen Blickwinkel auf die bekannten Melodien von Adriano Celentano, Renato Carosone, Marino Marini, von Domenico Modugno oder Umberto Bindi legen. Diese zwischen Swing, Exotica und latein-amerikanischen Rhythmen angesiedelte Musik soll eine Symbiose mit dem Sound der Alsmann-Band eingehen. So wird der 61-jährige Münsteraner wieder seinem Ruf gerecht, dass er alter Musik einen neuen Anstrich verpassen kann und zudem Hits ausgräbt, die längst vergessen geglaubt waren.

Aber die Konzerte der Götz-Alsmann-Band sind nicht nur von Musik geprägt. Der ehemalige Co-Moderator der TV-Sendung „Zimmer frei“ ist auch auf der Bühne ein eloquenter Conférencier. So wurde in der Saarbrücker Zeitung die Fähigkeit Alsmanns gelobt, „wunderbar blumig ausgeschmückte Geschichten“ erzählen zu können. Dabei kam er immer wieder auf das italienische Schlagerfestival in San Remo zu sprechen. „Die Qualität einer Kulturnation lässt sich an der Qualität ihres Schlagerfestivals bemessen“, befand Alsmann. Italien mag in gewisser Hinsicht immer noch ein Traumland der Deutschen sein.

Götz Alsmann, Osnabrück-Halle, Osnabrück, Fr., 2. 11., 20 Uhr, Eintritt: 31,55 bis 40,45 Euro. Kartentelefon: 0541/349024.




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