NOZ-Wirtschaftstalk Frauen zwischen Förderung und Eigenverantwortung

Von Nina Kallmeier und Dr. Berthold Hamelmann

Die Gleichstellungsbeauftragten Katja Weber-Khan (von links), Christine Grimme von Landmaschinen Grimme und Steuerberaterin Elisabeth Knollenborg am 18.10.2018 zum Thema "Frauen in der Wirtschaft" in der Redaktion der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ). Foto: David EbenerDie Gleichstellungsbeauftragten Katja Weber-Khan (von links), Christine Grimme von Landmaschinen Grimme und Steuerberaterin Elisabeth Knollenborg am 18.10.2018 zum Thema "Frauen in der Wirtschaft" in der Redaktion der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ). Foto: David Ebener 

Osnabrück. Wo sind die Frauen in der Wirtschaft? Im emanzipierten 21. Jahrhundert sind die Führungsetagen – auch in der Region – vor allem männlich besetzt. Über die Gründe, strukturelle Rahmenbedingungen und was Frauen anders machen sollten, darüber haben die Gleichstellungsbeauftragte Katja Weber-Khan und die Unternehmerinnen Christine Grimme und Elisabeth Knollenborg beim NOZ-Wirtschaftstalk lebhaft und selbstkritisch diskutiert.

Mädchen sind in der Schule häufig besser als Jungs, junge Frauen gut ausgebildet, wenn sie ins Berufsleben starten – und dennoch deutlich seltener im Chefsessel anzutreffen als ihre männlichen Kollegen. „Seit geraumer Zeit haben wir ein ganz großes Potenzial an gut ausgebildeten Frauen, sodass wir eigentlich aus dem Vollen schöpfen könnten“, sagt Katja Weber-Khan, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Osnabrück und seit Kurzem Bundessprecherin der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten. Das „Aber“ lässt jedoch nicht lange auf sich warten: „Es gibt immer noch Strukturen in der Gesellschaft und den Unternehmen, die verhindern, dass Frauen in die obersten Führungsetagen aufsteigen können.“

Das Argument „Kinder“ schwingt zwischen den Zeilen in dieser Aussage schon mit. Und den Punkt, an dem sie das Leben bereichern, spricht auch Elisabeth Knollenborg gleich an: „Frauen werden nach ihrer guten Ausbildung leichter und schneller zurückgeworfen, wenn sie Mütter geworden sind“, ist ihre Erfahrung. Auch wenn Männer mittlerweile ganz selbstverständlich auch Elternzeit nehmen würden. „Als die ersten Männer Elternzeit genommen haben, war das eine Revolution. Darüber sind wir hinaus“, stellt Unternehmerin Christine Grimme positiv heraus.


Dennoch hapere es anschließend an Strukturen, wenn Frauen nach einem Jahr oder eher – so die Erfahrungen der drei Diskutantinnen – wieder in den Beruf einsteigen. „Frauen sind stärker auf die Betreuungsstrukturen vor Ort angewiesen“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte. Und das nicht nur bei Kitas. „Viele Karrieren von Frauen bekommen noch mal einen Knick, wenn die Kinder in die Grundschule kommen. Es braucht eine Ganztagsbetreuung an den Grundschulen“, fordert sie und erntet ein bekräftigendes Nicken.

Bei der Betreuung der Kleinsten gibt es auch für Mitarbeiter der Kanzlei Knollenborg & Partner gar kein Problem. „Wir haben eine eigene Betriebskita. Wenn die Tagesmutter mit den Kleinen durch den Eingangsbereich geht, kann es auch schon mal lauter werden. Beschwert hat sich deshalb in all der Zeit noch niemand. Im Gegenteil, die Kita ist für uns eine Bereicherung.“ Ein eigenes Angebot gibt es in Damme, am Stammsitz des Landmaschinenherstellers Grimme, zwar nicht, dafür jedoch eine gute Kooperation mit der Stadt.

Strukturen sind nur ein Aspekt

Trotz allem – auch des eigenen Betreuungsangebots für Kinder junger Mütter und Väter – sieht Elisabeth Knollenborg die Notwendigkeit, mehr Möglichkeiten zu schaffen, damit Frauen ganz selbstverständlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachkommen können. „Übrigens nicht nur für die Frauen“, schiebt Partnerin der Kanzlei Knollenborg & Partner und Mutter von zwei Kindern gleich hinterher. Das gelte auch für Männer, die in Teilzeit arbeiten wollen würden. „Bei uns ist das kein Problem, in anderen Berufen jedoch schon. Das ist ein gesellschaftspolitisches Thema“, ist sie überzeugt. Für sie persönlich sei die Teilzeit beziehungsweise die teilzeitnahe Beschäftigung von Mann und Frau wichtig – ebenso wie das Thema flexible Arbeitszeit und das Homeoffice, das dank zunehmender Digitalisierung immer besser möglich sei.

Vieles möglich macht das Unternehmen Grimme für Frauen bereits – und doch sind sie, nicht nur in der Führungsebene des technikgetriebenen Unternehmens, rar. „Wir haben in Damme 1400 Mitarbeiter, davon 177 Frauen. Von ihnen arbeiten 63 in Teilzeit – in 42 verschiedenen Teilzeitmodellen. Wir machen also alles möglich“, sagt Christine Grimme, studierte Lehrerin und heute im Landmaschinenunternehmen für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig und in der Ausbildung sehr engagiert. „Unternehmen können einen großen Beitrag dazu leisten, Arbeitszeitmodelle der Lebensphase anzupassen. Das muss in der Firma aber auch gelebt werden“, sagt sie. Und bei Grimme sei das der Fall.

Weber-Khan: Von an Lebensphasen orientierter Personalkultur profitieren auch Männer

Das ist für Katja Weber-Khan nicht selbstverständlich. „Es braucht eine stärkere an Lebensphasen orientierte Personalkultur. Davon würden im Übrigen auch Männer profitieren“, ist sie überzeugt. Und bringt auch die Möglichkeit ins Spiel, dass beide Partner in Teilzeit arbeiten – jeweils 30 Stunden.

Trotz aller Angebote, in Führungspositionen sind bei Grimme dennoch wenige Frauen zu finden. „Aber nicht, weil wir das nicht wollen, sondern weil wir keine Bewerberinnen haben“, betont Christine Grimme. Dabei ist auch die Führung in Teilzeit möglich, wie eine Personalchefin mit 32 Wochenstunden an vier Arbeitstagen zeigt. Diese „vollzeitnahe“ Struktur ist für Katja Weber-Khan der Schlüssel, und sie nennt noch ein zweites Positivbeispiel: die Stadtverwaltung Osnabrück, wo sich zwei Frauen eine Führungsstelle teilen. Das allerdings sieht Christine Grimme kritisch. „Eine Geschäftsführerposition zu splitten stelle ich mir schwierig vor.“

Woran liegt es dann, dass so wenige Frauen die Karriereleiter bis nach oben gehen, wenn Unternehmen sich durchaus in ihren Strukturen auf ihre Bedürfnisse eingestellt haben? „Vielleicht machen Frauen – wenn sie in einem Betrieb weiterkommen wollen – zu wenig auf sich aufmerksam. Da brüllen Männer lauter“, ist Christine Grimme auf der einen Seite überzeugt. Und auf der anderen sagt sie: „Nicht jede Frau strebt in Führungspositionen. Auch das müssen wir akzeptieren. Ich wehre mich dagegen, dass man nur die Frau als gleichgestellt akzeptiert, die in einer Führungsposition ist. Warum akzeptiert man nicht, dass es auch andere Vorstellungen gibt?“

Diskriminierung in Vorstellungsgesprächen hält an

Ganz kann die Gleichstellungsbeauftragte Katja Weber-Khan dieser Aussage nicht zustimmen. „Es gibt immer noch Vorstellungsgespräche, wo Frauen gefragt werden: Und was machen Sie mit Ihren Kindern? Männer in der gleichen Situation bekommen diese Frage – die im Übrigen unzulässig ist – nicht gestellt“, sagt sie aus ihrer Erfahrung.

Ein Umdenken und Rütteln an alten Strukturen sieht Weber-Khan schon bei kleinen Dingen als notwendig. Wie bei der Sprache. „Wir müssen ein Bewusstsein für die Macht der Sprache schaffen. Schon wie eine Stelle ausgeschrieben wird, sendet unterbewusst Signale. Da ist bei ganz kleinen Dingen ein ganz dickes Brett zu bohren“, ist sie überzeugt. Rein biologische Gründe sieht sie nicht. „Natürlich bekommen Frauen die Kinder. Es geht aber vor allem um das Bewusstsein und das Rollenverständnis. Da werden wir noch einen langen Weg beschreiten müssen.“

Denn dieses Rollenverständnis verfällt oft in alte Muster, schon im Kleinen: Bei den aktuellen Ü-Eier-Figuren, den Schlümpfen, gießt Schlumpfine ganz selbstverständlich Blumen und geht shoppen, während ihre Schlumpfgefährten Fluglotsen, Ärzte und Feuerwehrmänner sind oder skaten. Zusätzlich gibt es das rosa Überraschungsei extra für Mädchen. Auch in Spielwarenabteilungen setzen sich Klischees fort. „Rosa für Mädchen, Blau und Grün für Jungs. Das schafft Rollenbilder, und dagegen anzukämpfen ist schwer“, so die Gleichstellungsbeauftragte.

Skandinavien als Vorreiter - Denkmuster sind längst durchbrochen

Wie diese alten Denkmuster durchbrochen werden könnten, da empfiehlt Christine Grimme einen Blick nach Skandinavien oder in die Niederlande. „Sie gehen mit dem Thema Frauen viel lockerer um“, sagt sie und hat gleich ein Beispiel: Manager und Geschäftsführer, die ihre Kinder nachmittags aus der Kita holen, werden nicht belächelt, sondern sind gesellschaftlich akzeptiert. „Es wird nicht mit der Nase gerümpft, wenn sie ein Meeting verlassen. Da sind wir in Deutschland noch sehr verkniffen.“ Mit Blick auf die eigene Meetingkultur ist die Unternehmerin durchaus selbstkritisch: „Unsere Geschäftsleitung – nur Männer – trifft sich oft freitags nachmittags um 17 Uhr. Das ist eine familienunfreundliche Zeit. Da müssten die Meetings kürzer und knackiger werden. Dann würden Frauen vielleicht auch mehr einsteigen.“

Die festgefahrenen Denkmuster sieht Christine Grimme in Deutschland jedoch mit den nächsten Generationen als Auslaufmodell. So optimistisch ist Katja Weber-Khan nicht. „Ich gebe Ihnen recht, dass sich das Bewusstsein wandelt, aber dennoch müssen sich Frauen weiterhin den festgefahrenen Strukturen aussetzen und sich fragen: Will ich doppelt so viel leisten auf der gleichen Position, um die gleiche Anerkennung zu bekommen wie ein Mann? Frauen überlegen dann gut, ob sie sich das antun wollen“, wirft sie ein.

Grimme: Frauen sprechen zu wenig über ihre Lebensplanung

Elisabeth Knollenborg ist da optimistischer, sieht aber ein Stadt-Land-Gefälle. Das klassische Rollendenken sei auf dem Land stärker, sagt sie. Aus dem Blick des Dammer Landmaschinenherstellers kann Christine Grimme das nicht bestätigen. „Gut ausgebildete Männer haben in der Regel gut ausgebildete Frauen. Wir müssen diesen Frauen Perspektiven aufzeigen, auch auf Teilzeitbasis“, sagt die Unternehmerin, sieht aber auch die Frauen selbst in der Pflicht: „Was ich bei Frauen manchmal vermisse, ist, dass sie dem Unternehmen perspektivisch eine Planung geben. Frauen sprechen zu wenig darüber, was sie als Lebensplanung vorhaben.“

Braucht es also doch eine Quote, damit Frauen häufiger den Sprung nach oben auf der Karriereleiter schaffen? „Da bin ich hin und her gerissen“, gesteht Elisabeth Knollenborg. „Ich würde mir wünschen, dass sie nicht nötig ist. Wenn ich jedoch sehe, dass Unternehmen deutlich mehr Frauen in Führungspositionen einstellen könnten, das aber nicht tun, dann braucht es eben doch eine Quote. Man muss aber die Branche mit berücksichtigen.“ Katja Weber-Khan wird da deutlicher: „Keine Frau will die Quotenfrau sein. Mir wäre lieber, wir würden die Quote nicht brauchen, aber das werden wir. Es hat sich gezeigt, dass freiwillige Zielvorgaben nicht funktionieren.“

Interne Zielvorgabe statt Quote?

Bei Grimme hat man über eine Zielvorgabe nachgedacht. „Wir haben intern eine Quote diskutiert. Vielleicht führt das dazu, genauer hinzuschauen. Für uns haben wir uns jedoch dagegen entschieden – auch, weil es einfach wenig weibliche interne oder externe Bewerber gibt“, sagt Christine Grimme. Für sie steht fest: Leistung und Qualifikation muss entscheiden, nicht das Geschlecht. „Frauen nicht zu berücksichtigen kann und will sich auch gar keiner mehr leisten. Ich wehre mich aber ein bisschen gegen die totale Gleichmacherei. Es gibt Bereiche, in denen Frauen wesentlich stärker sind als Männer und umgekehrt.“

Dem stimmt Katja Weber Khan zwar zu, aber: „Dass eine Frau aufgrund ihres Geschlechts abgelehnt wurde, wird offiziell niemand sagen. Die Mechanismen wirken heute subtiler denn je.“ Und die Bereiche, in denen Frauen stark vertreten sind, seien auch die, die schlechter bezahlt würden. Mit all den daraus resultierenden Problemen wie „gender pay gap“ und „pension pay gap“. Für Elisabeth Knollenborg spielt hier jedoch auch ein anderer Aspekt mit hinein: „Frauen fordern weniger und sind schneller mit weniger zufrieden. Das ist zumindest in der Vergangenheit oftmals so gewesen.“

Blindbewerbungen als Lösung?

Sind Blindbewerbungen, wie sie schon einmal ins Gespräch gebracht wurden, ein Weg zur Chancengleichheit? Eine schwedische Studie zu anonymen Bewerbungen zeige das ja, sagt Katja Weber-Khan. „Dann hätten Frauen in vielen Fällen eine Chance.“ Christine Grimme hält davon wenig, ebenso wie Elisabeth Knollenborg. „Eine Blindbewerbung sagt für mich nicht viel aus. Ich sehe gerne ein Foto, egal ob von einem Mann oder einer Frau, das ist für mich sehr aussagekräftig“, sagt die Unternehmerin. Sie schätze es auch sehr, wenn junge Leute mehrere Sprachen beherrschen würden. „Ich finde es traurig, wenn sie aus Angst vor Stigmatisierung weglassen, wenn sie zum Beispiel aus dem osteuropäischen Raum kommen.

Auch wenn sie beim Thema Quote und Chancengleichheit nicht immer übereinstimmten, bei einer Sache waren sie sich dann doch einig: dem Stellenwert der Bildung – für Jungs und Mädchen. „Dass wir Bildung nicht als höchstes Gut erkennen, ärgert mich maßlos. Darunter leiden vor allem die MINT-Fächer. Die Politik muss deutlich mehr investieren.“

Insgesamt müssen für Katja Weber-Khan beim Thema Frauenförderung Politik, Unternehmen und Gesellschaft zusammenwirken. „Das kann keiner alleine.“ Elisabeth Knollenborg hat aber auch für die Frauen selbst noch eine Botschaft: „Seid nicht so schüchtern und stellt euch nicht von euch aus schon gleich einen Schritt hinter den Mann.“

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Steckbrief

Christine Grimme:

Nahezu täglich ist heute Christine Grimme im gleichnamigen Landmaschinen-Unternehmen ihres Mannes Franz Grimme in Damme anzutreffen. Die Kreativität und Umsetzungskraft der Chefin wird geschätzt. Erst im Jahr 2000 ist die Lehrerin für Biologie und Sport ins Unternehmen eingestiegen und hatte als erstes Projekt das Ausstellungszentrum Technicom. Heute verantwortet die Mutter von zwei Söhnen den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und engagiert sich stark für die Ausbildung bei Grimme. So ist die 61-Jährige nahezu bei jedem Vorstellungsgespräch dabei. Aber auch die gestalterische Ader fließt in die Ausstattung der Büros, der Kantine, des Technicoms und auf großen Messen ein. Auf ihre Initiative hin wurde auch die Werksband „Take Red“ 2011 gegründet. Außerhalb des Unternehmens ist sie ehrenamtlich bei der Dammer Bürgerstiftung, der Caritas, der Andreas-Stiftung in Vechta oder im Hochschulrat der Uni Vechta aktiv.


Katja Weber-Khan:

Seit 2015 ist Katja Weber-Khan Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Osnabrück. Die Mutter zweier Kinder war zuvor sieben Jahre lang Leiterin der Koordinierungsstelle Chancengleichheit & Familie sowie des Mentoring-Programms für Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Universität Regensburg. Als Referentin der Universitätsfrauenbeauftragten hat sie zudem die Universitätsleitung bei der Umsetzung ihres hochschulpolitischen Gleichstellungsauftrags unterstützt. Im Rahmen „Regionaler Bündnisse für Chancengleichheit“ des Bundesministeriums für Familie und der EAF Berlin hat sie außerdem große und mittelständische Unternehmen in Regensburg zu den Themen „Frauen in Führung“ sowie „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ beraten. Seit Ende September ist die 46-Jährige nicht nur Gleichstellungsbeauftragte in Osnabrück, sondern auch Bundessprecherin der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten.


Elisabeth Knollenborg:

Auf ihrer Zulassungsurkunde aus dem Jahr 1987 steht noch „Steuerberater“ und nicht „Steuerberaterin“. Seit 45 Jahren ist Elisabeth Knollenborg im Beruf und hat in ihrer Kanzlei immer Vollzeit gearbeitet – trotz der Verantwortung für die Familie und zu ihrer Zeit deutlich schlechteren Rahmenbedingungen, wie sie selbst sagt. Dabei spielte die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die heute 62-jährige Mutter zweier erwachsener Kinder immer eine große Rolle. Seit 30 Jahren zahlt die Kanzlei zum Beispiel Zuschüsse zur Kinderbetreuung. Knollenborg & Partner ist außerdem Gründungsmitglied eines Netzwerks für familienfreundliche Unternehmen im Emsland, heute Vereinbar e. V. Dort hat Elisabeth Knollenborg lange im Vorstand und Beirat ehrenamtlich gearbeitet und war acht Jahre lang Vorsitzende des Vereins. Von der Stiftung Beruf und Familie ist ihre Kanzlei mit heute 55 Mitarbeitern, davon rund 85 Prozent Frauen, schon fünfmal auditiert worden.

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