Samstag eröffnet die Hutmanufaktur Osnabrück hat wieder eine Hutmacherin

Am Samstag eröffnet in der Straße "Kamp" 13 die "Hutmanufaktur". Foto: Jörn MartensAm Samstag eröffnet in der Straße "Kamp" 13 die "Hutmanufaktur". Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Vor gut einem Jahr schrieb unsere Redaktion: "Osnabrücks letzter Hutmacher schließt nach mehr als 100 Jahren". Aus gesundheitlichen Gründen musste Sylvia Altensell-Ripprich den in vierter Generation geführten Betrieb einstellen. Ab Samstag ist Osnabrück jedoch wieder gut behütet.

Für Hutträger und ehemalige Altensell-Kunden ist Stephani Garbrecht kein unbekanntes Gesicht: Etwa zehn Jahre lang hat sie in dem Fachgeschäft Öwer de Hase gearbeitet, es Ende 2017 schließen musste. Nun macht sich die 48-Jährige mit einem eigenen Laden selbständig: Die "Hutmanufaktur" soll am kommenden Samstag in der Straße "Kamp" 13 eröffnen. 

Vorne Verkauf – hinten Werkstatt

Dabei bietet Stephanie Garbrecht eingekaufte Ware an, die "ins Budget der Kunden" passe, aber auch Selbstgemachtes: "Nur verkaufen wäre mir zu langweilig." Daher befindet sich hinter dem Verkaufsraum auch ihre Werkstatt. Wen sie mit ihren Hüten und Mützen ansprechen möchte? "Modische junge Leute, aber auch ältere Herren und Junggebliebene. Auf jeden Fall sind meine Hüte etwas individueller – eine einfache Mütze mit Sternchen drauf wird man hier nicht finden", sagt sie und lacht. 

Hütträger kennen Stephanie Garbrecht: Zehn Jahre lang arbeitete sie bei Altensell. Foto: Jörn Martens

Kundenwünsche werden verwirklicht

Natürlich bieten auch andere Modehäuser Hüte und Mützen an, "aber wer etwas wirklich Schickes und Einfallsreiches möchte, der sollte ein Fachgeschäft aufsuchen", sagt Stephani Garbrecht. Zumal man hier Änderungswünsche umsetzen könne – und das gehe beim Hut von der Stange ja nun einmal nicht.  


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