Thema Frieden Osnabrücker Friedensgespräch geht am 25. Oktober in die nächste Runde

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Am Donnerstag, 25. Oktober, findet ein Osnabrücker Friedensgespräch mit dem Titel „Frieden machen! Wie Kriege beendet werden und wie Frieden gelingen kann“ in der Universitätsaula im Schloss statt. Archivfoto: David EbenerAm Donnerstag, 25. Oktober, findet ein Osnabrücker Friedensgespräch mit dem Titel „Frieden machen! Wie Kriege beendet werden und wie Frieden gelingen kann“ in der Universitätsaula im Schloss statt. Archivfoto: David Ebener

Osnabrück. Wie können Kriege beendet und wie kann Frieden geschaffen werden? Über diese Frage diskutieren am 25. Oktober Experten aus Politik und Forschung bei den Osnabrücker Friedensgesprächen in der Schlossaula.

„Frieden machen! Wie Kriege beendet werden und wie Frieden gelingen kann“ heißt das Thema bei der um 19 Uhr beginnenden Veranstaltung. Als Podiumsgäste sind laut Mitteilung der Veranstalter Dr. Wolfgang Petritsch, Markus Potzel und Dr. Dana Landau eingeladen. Geleitet wird die Gesprächsrunde von Dr. Ulrich Schneckener, Professor am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück. Anlass für das Podiumsgespräch ist laut Veranstalter das 370-jährige Gedenken an den Westfälischen Frieden zu Osnabrück und Münster. 

Wolfgang Petritsch ist ein österreichischer Diplomat, Politiker und Außenpolitikexperte mit dem Schwerpunkt Südosteuropa. Er wurde 1947 geboren und war von 1999 bis 2002 hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina und von 2002 bis 2008 Botschafter bei den vereinten Nationen in Genf. Seit 2013 lehrt er an der Harvard-Universität in den USA "Internationale Politik" und ist Präsident der Austrian Marshallplan Foundation.

Bei Markus Potzel handelt es sich um einen deutschen Diplomaten. Er ist Beauftragter für Südasien und Sonderbeauftragter der Bundesregierung für Afghanistan und Pakistan. Potzel wurde 1965 geboren. Von 2014 bis 2016 war er Botschafter in Afghanistan und von 2016 bis 2017 Krisenbeauftragter im Auswärtigen Amt. 2010 veröffentlichte er das Buch „Iran und der Westen: Chancen für gemeinsames Handeln in Afghanistan?“.  

Dana Landau wurde 1985 geboren und ist Politologin und Friedensforscherin. Sie studierte am Kings College London und promovierte 2017 an der Universität Oxford. Während ihrer Arbeit bei der Schweizerischen Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit, 2009, und beim UNO Entwicklungsprogramm, 2012, hielt Landau sich in Pristina im Kosovo auf. Von 2016 bis 2018 forschte sie zu Friedensprozessen bei der Inclusive Peace & Transition Initiative am Graduate Institute of International and Development Studies in Genf.

Das Friedensgespräch findet in Verbindung mit der internationalen Fachtagung „Wendepunkte: Friedensende und Friedensanfang vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Gegenwart“ statt. Veranstalter der Tagung sind die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF, Osnabrück), das Interdisziplinäre Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN, Osnabrück), das Zentrum für Historische Friedensforschung (Bonn) und das Historische Seminar (Osnabrück).


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