Frohnatur mit Funk Junge Sängerin stellt im Rosenhof Foyer ihr Album vor

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Brachte Stimmung ins Foyer des Rosenhofs: Sängerin Kiddo KatBrachte Stimmung ins Foyer des Rosenhofs: Sängerin Kiddo Kat

Osnabrück. Kiddo Kat nennt sich die Musikerin, die mit ihrer Band ihr brandneues Album „Piece Of The Cake“ vorstellte.

Augenblicklich hat die Sängerin ihr Publikum in der Hand. Mit einem infizierenden Lächeln auf den Lippen singt sie ihre Songs, begleitet von einer Band, die eine treibende Mischung aus Funk und Pop produziert. Schon bald wird mitgeklatscht und sogar getanzt. Die selbsternannte „Frohnatur“, die im Foyer des Rosenhofs flockige Überzeugungsarbeit leistet, nennt sich Kiddo Kat.

Bekannt wurde die Musikerin durch ein Video, das vor zwei Jahren in der Frankfurter S-Bahn aufgenommen wurde. Es zeigt Anna Guber, so heißt Kiddo Kat eigentlich, die zur akustischen Gitarre „Kiss“ von Prince interpretiert, derweil eine Freundin mit der Cajón den Rhythmus vorgibt. Weltweit wurde das Video millionenfach im Internet geklickt. Dennoch sind jetzt im Rosenhof gerade einmal 50 Leute, als Kiddo Kat die Songs von ihrem brandneuen Album „Piece Of The Cake“ vorstellt. Aber die Berlinerin, die jetzt in Hamburg lebt, hat es nicht anders gewollt. Bewusst verzichtet sie auf die Unterstützung einer großen Plattenfirma, die bei entsprechender Bewerbung sicherlich für mehr Resonanz gesorgt hätte.

Also geht Kiddo Kat den bewährten Weg, tingelt erst einmal durch die Clubs der Republik und zieht sich ein Fanpublikum heran. In Osnabrück funktioniert das schon sehr gut. Nicht nur die Musik, die mit viel Groove daherkommt, überzeugt die Zuschauer. Ihre sympathische Art tut ein Übriges. Dann steht sie auch schon mal allein mitten im fingerschnippenden Publikum, um den Song „Million Miles“ vollakustisch zur Gitarre zu singen. Dabei driftet ihre Stimme flexibel durch die Oktaven. Die Band reichert ihre Songs danach wieder mit Keyboards, Samples, Bass und Beats an und bisweilen rappt Kiddo auch. Das ist gut gemachter, moderner Pop mit einer gehörigen Prise Funk. Beim nächsten Besuch in Osnabrück dürften einige Zuschauer mehr in ihr Konzert kommen.


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