Ladesäulen auf dem Parkplatz Ikea Osnabrück baut Stromtankstellen für Elektroautos

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Auf dem Parkplatz von Ikea Osnabrück entstehen bis zum Frühjahr 2019 zwei Stromtankstellen für Elektroautos. Foto: IkeaAuf dem Parkplatz von Ikea Osnabrück entstehen bis zum Frühjahr 2019 zwei Stromtankstellen für Elektroautos. Foto: Ikea

Osnabrück. Ikea will sein Einrichtungshaus in Osnabrück bis zum Frühjahr 2019 mit Stromtankstellen für Elektroautos ausstatten. Die Benutzung der Ladesäulen soll kostenlos sein. Unterdessen sucht der Möbelgigant gemeinsam mit den Stadtwerken weiterhin nach einer optimalen Lösung in Sachen Busanbindung.

Wie Ikea auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte, habe der Bau von insgesamt zwei Stromtankstellen am Einrichtungshaus in Hellern kürzlich begonnen. Das Unternehmen rechnet mit einer Fertigstellung in vier bis fünf Monaten. Für die E-Tankstellen werde reiner Ökostrom verwendet, der Ladevorgang sei kostenlos und während der Öffnungszeiten möglich. 

Zwei Fahrzeuge pro Ladesäule

"Die Ladesäulen können aktuelle Elektroautos innerhalb von 90 Minuten bis zu 80 Prozent betanken – je nach Größe des Akkus", erklärt Ikea-Sprecherin Chantal Gilsdorf. Jede Stromtankstelle biete die Möglichkeit, zwei Fahrzeuge gleichzeitig zu laden. Deutschlandweit sei das Unternehmen bereits seit 2016 dabei, seine insgesamt 53 Einrichtungshäuser mit E-Tankstellen auszustatten. Mittlerweile verfügten zwei Drittel aller Läden über ein solches Angebot. Die durchschnittliche Investitionssumme liege bei 135.000 Euro pro Standort.

An den Ladesäulen von Ikea Osnabrück sollen zwei Elektroautos gleichzeitig Strom tanken können. Foto: Ikea

Elektrischen ÖPNV in Osnabrück unterstützen

Vor diesem Hintergrund finde es Ikea "nach wie vor absolut begrüßenswert, wenn wir die Idee der Elektrifizierung des öffentlichen Personennahverkehrs in Osnabrück künftig unterstützen können", so Gilsdorf weiter. Wie eine mögliche Lösung aussehen könnte, werde derzeit noch mit den Stadtwerken abgestimmt. Es würden "verschiedene denkbare Varianten" geprüft. Genauer wollte die Sprecherin nicht werden. Der kommunale Verkehrsbetrieb beabsichtigt im Busnetz 2019 unter anderem den Ausbau der Haltestelle „Ikea“ zum Dreifachknoten mit Anschluss an eine Metrobuslinie (M4) und zwei Stadtbuslinien (31, 131).

"Die Nutzung unseres Kundenparkplatzes als Park-&-ride-Fläche ist nicht möglich, da die Kapazitäten gerade an besucherstarken Tagen nicht für beide Zwecke ausreichen" Ikea-Sprecherin Chantal Gilsdorf


Jedoch untermauerte sie die ablehnende Haltung des Unternehmens gegenüber der Stadtwerke-Idee, den Kundenparkplatz mit seinen über 1230 Stellplätzen als Park-&-ride-Fläche zu nutzen. "Das ist nicht möglich, da die Kapazitäten gerade an besucherstarken Tagen nicht für beide Zwecke ausreichen." Grundsätzlich wolle Ikea sicherstellen, dass Besucher "eine angenehme Anreise und einen schönen Aufenthalt" im Einrichtungshaus haben. Gilsdorf: "Dazu gehört natürlich auch, dass die Parkplatzsuche möglichst schnell und unkompliziert abläuft."


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