Einsatz läuft seit zwei Wochen Osnabrücker THW noch immer vor Ort beim Moorbrand in Meppen

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Mitglieder des Osnabrücker THW-Ortsverbands sind seit rund zwei Wochen beim Meppener Moorbrand im Einsatz. Foto: THW/Marcel EdelmannMitglieder des Osnabrücker THW-Ortsverbands sind seit rund zwei Wochen beim Meppener Moorbrand im Einsatz. Foto: THW/Marcel Edelmann

Osnabrück. Seit Wochen brennt es in einem Moor bei Meppen. Unter den Tausenden Helfern befinden sich auch zahlreiche Mitglieder aus dem Osnabrücker Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW).

Die Osnabrücker THWler erfüllen nach Angaben ihres Sprechers Michael Schott zahlreiche Aufgaben vor Ort: Sie leisten Führungsunterstützung, transportieren Personal und Material, betreuen die Medien und stehen für Sonderaufgaben wie der Erweiterung der Schlauchleitungen und Zeltsicherung bereit. "Wenn man so will, sind wir das ,Mädchen für alles'. Insgesamt wurden bis jetzt 128 Helfer aus unserem Ortsverband in Meppen eingesetzt", sagt Schott im Gespräch mit unserer Redaktion

THW plant noch für diese Woche

Da der Brand nunmehr unter Kontrolle zu sein scheint, kümmern die Osnabrücker THWler sich aktuell auch um den Rückbau der Zeltstadt, in der Hunderte Einsatzkräfte in den vergangenen Wochen Unterschlupf fanden. Die Bundeswehr hatte unlängst angekündigt, in der kommenden Woche die zivilen Kräfte abzulösen. Dennoch bleibt auch das THW noch vor Ort, wie Schott erklärt. "Der Umfang unseres Einsatzes wird jetzt Stück für Stück zurückgefahren. Dennoch haben wir zunächst eine Personalplanung bis zum kommenden Sonntag aufgestellt. Sicher ist sicher", so der Sprecher.

Unterstützung von Familien und Arbeitgebern

Zu den Hauptaufgaben in den kommenden Tagen zählt das THW, die nächtliche Wasserversorgung in einer der Abschnittsleitungen zu sichern. Zudem halten sich die Osnabrücker Helfer nach eigenen Angaben weiter bereit, um bei einer Verschlimmerung der Lage kurzfristig nach Meppen zurückkehren zu können. "Dies kann nur dank der Unterstützung von Familie, Vorgesetzen und Kollegen erfolgen, die auf den Partner und auf die Arbeitskraft der THW-Angehörigen verzichten müssen", heißt es in einer Mitteilung des THW.

Einsatz ist eine Herausforderung

Für den Osnabrücker Ableger der Organisation ist der Einsatz im Emsland eine Herausforderung: „14 Tage Einsatz in dieser Dimension sind auch für uns eine absolute Premiere“, werden die Zugführer des THW Osnabrück, Daniel Schmock und Alexander Trötschel in einer Mitteilung zitiert. „Bislang haben unsere Helfer über 2300 Einsatzstunden im Zusammenhang mit dem Moorbrand geleistet.“

Mitglieder des Osnabrücker THW-Ortsverbands sind seit rund zwei Wochen beim Meppener Moorbrand im Einsatz. Foto: THW/Marcel Edelmann

Auch wenn der Einsatz bis jetzt mehr als anstrengend gewesen ist, will Schott die Erfahrung vor Ort nicht missen. "Der Kontakt zu den anderen Ortsverbänden ist immer eine gute Sache. Und die Dankbarkeit der Anwohner ist für jeden Helfer einfach super motivierend", bilanziert der Sprecher.


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