Arbeitsmarktbericht Arbeitslosequote für die Region Osnabrück sinkt auf 4,2 Prozent

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Auf 4,2 Prozent sank die Arbeitslosenquote für die Region Osnabrück im September 2018. Foto: Sebastian Gollnow/dpaAuf 4,2 Prozent sank die Arbeitslosenquote für die Region Osnabrück im September 2018. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Osnabrück. Der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Osnabrück blüht im Spätsommer auf. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich im September im Vergleich zum August um 0,2 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent und lag um 0,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

Die Zahl der Arbeitslosen sank im September deutlich spürbar auf 12.535. Im Vergleich zum Vormonat waren somit 651 Personen, im Vorjahresvergleich sogar 884 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Zum Agenturbezirk zählen übrigens die Geschäftsstellen Bersenbrück, Georgsmarienhütte, Melle und Osnabrück.

Zu den bundesweiten Zahlen: Arbeitslosenzahl sinkt im September auf 2,256 Millionen

Arbeitgeber weiten Suche aus

„Die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften ist in den vergangenen Wochen noch einmal spürbar gestiegen“, konstatiert Jutta Guthardt, operative Geschäftsführerin der Osnabrücker Arbeitsagentur. „Vor allem Arbeitgeber im verarbeitenden Gewerbe, im Gesundheitswesen, im Handel und im Baugewerbe haben ihre Suche deutlich intensiviert. Die nähere Zukunft auf dem Arbeitsmarkt stimmt uns sehr zuversichtlich.“

Unterschiede zwischen Stadt und Landkreis

Die Unterschiede bei den Arbeitslosen zwischen Stadt und Landkreis Osnabrück sind allerdings deutlich. In der Stadt Osnabrück wurden 6461 arbeitslose Menschen gezählt, 467 weniger als vor einem Jahr – aktuell eine Arbeitslosenquote von 6,8 Prozent (September 2017: 7,5 Prozent). 1808 Personen waren bei der Arbeitsagentur in der Stadt Osnabrück arbeitslos gemeldet, ein Rückgang um 132 Menschen gegenüber dem Vorjahr (minus 6,8 Prozent). Beim Jobcenter Osnabrück waren 4653 Personen als arbeitslos registriert – ein Minus von 335 Menschen im Vergleich zum September 2017 (minus 6,7 Prozent).

Arbeitslosenquote von 3,0 Prozent im Kreis

Im Landkreis blieb die Arbeitslosenquote mit 3,0 Prozent um 0,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau. So waren 6074 Menschen ohne Arbeit und damit insgesamt 417 weniger als im September 2017. 3093 Arbeitslose (141 weniger als im September des Vorjahres) zählte die Arbeitsagentur, hinzu kamen 2981 Personen beim Jobcenter des Landkreises, Maßarbeit genannt, ein Rückgang um 276 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat.

Langzeitarbeitslosen

4604 Personen zählten im September zu der Gruppe der Langzeitarbeitslosen, ein Rückgang um 444 Männer und Frauen im Vorjahresvergleich. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung umfasste die Gruppe insgesamt 602 Personen (2017: 687), in der Grundsicherung waren es 4002 Menschen (2017: 4361). Der Anteil der Langzeitarbeitslosen an der Gesamtzahl Arbeitsloser im Agenturbezirk sank im Jahresvergleich: Waren im September 2017 37,6 Prozent aller Arbeitslosen langzeitarbeitslos, galt dies im September 2018 für 36,7 Prozent.

Unterbeschäftigung

Zu beachten: Die Unterbeschäftigung, die neben Arbeitslosen auch Personen erfasst, die Arbeit suchen, jedoch zum Beispiel derzeit an Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen oder erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden, umfasste im September 17.760 Personen – 303 weniger als im Vormonat (minus 1,7 Prozent) und 1126 weniger als vor einem Jahr (minus 6,0 Prozent). Die Unterbeschäftigungsquote lag mit 5,9 Prozent um 0,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.


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