Bauarbeiten verlaufen problemlos Richtfest beim Neubau des Heywinkel-Hauses

Von Viktoria Koenigs

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Der Richtkranz der neuen Seniorenwohnungen der Julius-Heywinkel-Stiftung wurde am 24. September aufgehangen. Bis März 2019 werden die Bauarbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein und die Wohnungen bezugsbereit sein. Foto: Jörn MartensDer Richtkranz der neuen Seniorenwohnungen der Julius-Heywinkel-Stiftung wurde am 24. September aufgehangen. Bis März 2019 werden die Bauarbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein und die Wohnungen bezugsbereit sein. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Am Neubau neben dem Osnabrücker Heywinkel-Haus wurde nun Richtfest gefeiert. Dort entstehen zurzeit acht neue seniorengerechte Wohnungen. Die Bauarbeiten verlaufen seit etwa fünf Monaten ohne Probleme und werden voraussichtlich im März beendet sein.

„Es gibt einen so hohen Bedarf an Wohnungen, wir hätten ein Hochhaus bauen können“, sagte Bürgermeisterin Birgit Strangmann (die Grünen). Die Bevölkerung werde immer älter, und der Bedarf an seniorengerechten Wohnungen gehe auch an Osnabrück nicht vorbei. Deswegen entstehen direkt neben dem Alten- und Pflegeheim Heywinkel-Haus an der Bergstraße neue Wohnungen, die auf die Bedürfnisse von Senioren ausgerichtet sind.

Die äußere Hülle ist fertiggestellt, der Dachstuhl gerichtet, und die Bauarbeiten sind bisher ohne Probleme verlaufen: „Wir sind schneller vorangekommen, als ich dachte“, so Heywinkel-Haus- Geschäftsführer Eckhard Kallert.

Die acht Wohnungen sind zwischen 50 und 75 Quadratmetern groß, barrierefrei, und sollen ein bis zwei Personen beherbergen.

Vermietet werden sollen die Wohnungen bevorzugt an Senioren, deren (Ehe-)Partner im Altersheim nebenan leben. Deswegen soll es auch eine gute Anbindung an das Heywinkel-Haus geben, in dem die neuen Mieter auch am Mittagstisch und an den Veranstaltungen teilnehmen dürfen, sagt Kallert. Außerdem werden die zukünftigen Mieter der Wohnungen vorrangig im Heywinkel-Haus aufgenommen, wenn sie dorthin umziehen möchten oder müssen.

Da die ehemaligen Gebäude wirtschaftlich nicht mehr sanierbar waren, wurde stattdessen ein Neubau errichtet. Zuvor standen auf der Fläche kleine Bungalows. Wer sich für einen Einzug in eine der Wohnungen interessiert, muss bereits jetzt mit einem Platz auf der Warteliste vorliebnehmen: Fünf der Wohnungen wurden bereits fest vermietet, und die Verträge für die restlichen drei müssen ebenfalls nur noch unterschrieben werden. Für weitere Informationen steht der Bauherr, die Julius-Heywinkel-Stiftung, zur Verfügung.


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