Beginn 2019 Costa-Rica-Zentrum: Uni Osnabrück gründet Servicestelle

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Gemeinsam mit hochrangigen Gästen aus Mittelamerika feierten führende Köpfe der Universität Osnabrück die Gründung einer Serviceeinrichtung, welche die Arbeit der Forschungsstelle Costa-Rica-Zentrum unterstützen soll. Foto: Universität Osnabrück/Uwe LewandowskiGemeinsam mit hochrangigen Gästen aus Mittelamerika feierten führende Köpfe der Universität Osnabrück die Gründung einer Serviceeinrichtung, welche die Arbeit der Forschungsstelle Costa-Rica-Zentrum unterstützen soll. Foto: Universität Osnabrück/Uwe Lewandowski

Osnabrück. Seit Gründung der inter- und transdisziplinären Forschungsstelle im Jahr 2014 hat das Costa-Rica-Zentrum auf vielen Ebenen den interkulturell vergleichenden Wissenschaftsaustausch zwischen der Universität Osnabrück und bedeutenden Hochschulen Costa Ricas aufgebaut, gefördert und intensiviert. Nun hat das Präsidium der Uni zusätzlich eine Serviceeinrichtung Costa-Rica-Zentrum gegründet.

„Das ist ein entscheidender Schritt, damit die Forschungsstelle ihre vielfältigen Aufgaben in Zukunft noch besser wahrnehmen kann“, sagte die zuständige Vizepräsidentin Martina Blasberg-Kuhnke während einer Feierstunde zur Einrichtung.

Die Forschungsstelle setzt sich nach Angaben der Uni – wie auch das bislang bestehende Zentrum – aus Mitgliedern von sieben der neun Fachbereiche zusammen. Damit weise es eine interdisziplinäre Breite auf, die in Bezug auf die Zusammenarbeit zwischen Costa Rica und Deutschland einzigartig ist. Unter den internationalen Kooperationen der Universität nehme diese eine herausragende Stellung ein.

Die Aufgaben der neu gegründeten Servicestelle, die Anfang 2019 ihre Arbeit aufnehmen wird, ruhen auf mehreren Säulen: Die Förderung von Kooperationen in Forschung und Lehre zum Thema Costa Rica sowie die Organisation von Praktika in dem mittelamerikanischen Land im Rahmen der Lehrerbildung bilden eine Säule. Zweitens gehört die Unterstützung bei Lehr- und Forschungsaufenthalten von Osnabrücker Wissenschaftlern in Costa Rica und dortigen Forschern in Osnabrück zu den Kernaufgaben. Ein dritter Bereich ist die Organisation von Summer Schools mit costa-ricanischen und Osnabrücker Studenten sowie die Planung von Exkursionen. Die Vorbereitung von Publikationen, die sich aus der Kooperation ergeben, sowie die Betreuung von Nachwuchs-wissenschaftlern bilden einen weiteren Aufgabenbereich.

Maßgeblich unterstützt wird die Arbeit der Forschungsstelle und Serviceeinrichtung von der Sievert-Stiftung für Kultur und Wissenschaft. „Dabei ist es vor allem dem großen finanziellen und ideellen Engagement von Honorarprofessor Hans-Wolf Sievert als Vorstandsvorsitzendem der Stiftung und als Honorarkonsul von Costa Rica für das Land Niedersachsen zu verdanken, dass diese Kooperation seit Jahren großartige Erfolge zeitigt“, heißt es in einer Mitteilung der Uni Osnabrück.

Zur Feierstunde im Bohnenkamp-Haus des Botanischen Gartens kam mit Francisco Romero Royo, Repräsentant des Hochschulrektorenrats, und Botschaftsrat Marcelo Roldan Sauma auch zwei Gäste aus Costa Rica.


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