Ohne wehende Fahnen Flash Forward und Blood Command in der Kleinen Freiheit

Meine Nachrichten

Um das Thema Osnabrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Auf Tuchfühlung mit dem Publikum: Fast Forward mit Frontann Stefan Weigel (rechts) in der Kleinen Freiheit. Foto: Philipp HülsmannAuf Tuchfühlung mit dem Publikum: Fast Forward mit Frontann Stefan Weigel (rechts) in der Kleinen Freiheit. Foto: Philipp Hülsmann

Osnabrück. Zum Tourauftakt spielte das Indie-Rock-Quartett Flash Forward in der Kleinen Freiheit in Osnabrück.

Alternative Rock-Standards spielte das Indie-Quartett Flash Forward zum Auftakt seiner Herbsttour in der Kleinen Freiheit. Nicht mehr und nicht weniger. Denn die rote Fahne vom aktuellen, „Revolte“ versprechenden Album prangte zwar gleich doppelt auf der Bühne. Aber für eine musikalische Revolution mit frischem Wind reichten die doch recht eintönigen Beats und wenig abwechslungsreichen Tonlagen und Tempi kaum aus. Immerhin ist den vier auf der Bühne äußerst agil agierenden Jungs aus Wesel aber ein feines Gespür für ausladend pathetische Mitsinghymnen kaum abzusprechen. 

Auf Tuchfühlung mit den Fans

Gleich zu Beginn sorgten sie für einen „Kickstart“, der locker auch ein ganzes ausverkauftes Stadion zum mitgrölen und mithüpfen hätte animieren können. Im kleinen, nur halbwegs gefüllten Club aber konnte Frontmann und Anklatscher Stefan Weigel geradewegs vom Bühnenpodest ins Publikum herabsteigen, um dort buchstäblich Arm in Arm mit den Fans den Refrain einer Rockballade a-capella anzustimmen oder in Lagerfeuermanier solo mit Akustikgitarre inmitten eines Sitzkreises gemeinsam mit den Teilnehmern „Wake Me Up“ zu singen.

Warm- und Wachmacher

Bis zur gleichnamigen Zugabe ging es dann aber wieder zurück auf den „One Way Track“ des grundsoliden, eingängigen Indie-Rocks. Der wahre Wachmacher war dagegen bereits im Vorprogramm zu bestaunen. Dort überzeugte das nicht zu Unrecht als „Special Guest“ angekündigte norwegische Sextett Blood Command samt seiner sich scheinbar die Seele aus dem Leib kreischenden Frontfrau Karina Ljone mit melodischem Hardcore, der tatsächlich ziemlich geradeaus „geflasht“ hat. 


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN