Lob aus der Politik Drei neue Ganztagsschulen in Osnabrück

Von Wilfried Hinrichs, 12.09.2018, 13:13 Uhr
Die Overberg-Schule in Osnabrück wird ausgebaut und zur Ganztagsschule. Foto: David Ebener

Osnabrück. Osnabrück weitet die Ganztagsbetreuung in Grundschulen aus. Drei weitere Schulen werden in den kommenden Jahren umstellen und damit dem Wunsch vieler berufstätiger Eltern nachkommen.

Die Grundschule Hellern und die Grundschule am Schölerberg haben die Umstellung auf offene Ganztagsschule ab dem Schuljahr 2019/2020 bei der Stadt beantragt. Die Bernhard-Overberg-Schule will in drei Jahren folgen. Dort sind zuvor erhebliche Investitionen nötig.

Im Schulausschuss gab es von allen Seiten Lob für die Grundschulen, die sich auf den Weg zur Ganztagsbetreuung machen. Petra Knabenschuh (CDU) stellte erfreut fest, dass mit diesen drei Schulen dann 54 Prozent – "also mehr als die Hälfte aller Grundschulen in Osnabrück" – eine Ganztagsbetreuung anbieten.

Auch im Finanzausschuss fand die Entwicklung breite Unterstützung. Fritz Brickwedde (CDU) sprach von einer "sehr schönen Vorwärtsentwicklung". Er erinnerte daran, dass die Stadt  in der Vergangenheit "aus finanzieller Not" nur jeweils einen Antrag pro Jahr habe umsetzen können. "Jetzt befassen wir uns mit drei Anträgen in einer Sitzung." Die Zuschüsse von Land und Bund für den Ausbau der Schulinfrastruktur machten diesen Fortschritt möglich, so Brickwedde. Aus dem Landesprogramm KIP II (Kommunalinvestitionsfördergesetz) fließen in diesem Jahr 8,1 Millionen Euro nach Osnabrück. 

Geld wird in der Tat gebraucht, um die Ganztagsbetreuung zu erweitern. Die Bernhard-Overberg-Schule etwa, eine zweizügige katholische Bekenntnisschule mit 115 Schülern am Schölerberg, braucht einen neuen Trakt mit Mensa und Betreuungsräumen. Investitionssumme: 5,2 Millionen Euro. Mit Beginn des Schuljahres 2021/2022 soll der Neubau fertig sein und die offene Ganztagsschule an den Start gehen. Am Standort befindet sich in Trägerschaft der Katholischen Familienbildungsstätte ein Hort mit 40 Kindern. Die Kapazitäten sind ausgeschöpft. In Kooperation mit dem Hort will die Schule in Zukunft eine Betreuung an fünf Tagen bis 17 Uhr und in den Ferien sicherstellen.

Auch in Hellern und im Umfeld der Grundschule am Schölerberg ist der Nachfrage nach Ganztagsbetreuung groß. Viele Eltern stehen dort vor der Situation, dass  ihre Kinder beim Wechsel von der Kita in die Schule nicht mehr ganztägig versorgt sind. Der Stadtrat hat die Entscheidung den Grundschulen überlassen, ob und wann sie Ganztagsschule werden wollen. 

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