Wettbewerb am Campus Haste Osnabrückerin neue westdeutsche Vizemeisterin im Baumklettern

Von Sebastian Stricker, 11.09.2018, 11:03 Uhr
Schnitt gut ab: Charlotte Vornholt aus Osnabrück wurde bei der Baumklettermeisterschaft 2018 auf dem Campus Haste westdeutsche Vizemeisterin. Foto: Gianna Schlosser

Osnabrück. Im Wipfel auf den Gipfel: Ein Schotte hat die sechste westdeutsche Baumklettermeisterschaft in Osnabrück gewonnen und sich damit die "Kletterkrone" 2018 geschnappt. Mit Charlotte Vornholt schaffte es bei dem Wettbewerb der besten kletternden Baumpfleger auch eine Lokalmatadorin ganz weit nach oben.

Erstmals fand Anfang September die offizielle Baumklettermeisterschaft in Osnabrück statt. Anlass waren die 36. Osnabrücker Baumpflegetage an der Hochschule. Kletternde Baumpfleger mussten sich bei dem Wettbewerb auf dem Campus Haste in fünf Disziplinen beweisen, die für ihre Arbeit typisch sind. 

Hoch hinaus ging es für die Teilnehmer der Baumklettermeisterschaft 2018 am Campus Haste der Hochschule Osnabrück. Foto: David Ebener

Jüngster Teilnehmer erst 18 Jahre

Bei den Frauen setzte sich die Göttinger Baumpflegerin Hanna Purps gegen ihre einzige Konkurrentin, die Osnabrückerin Charlotte Vornholt, durch. Das Masters der Männer gewann der Schotte Callum Braithwaite vor Hannu Cools (Aachen) und Bastian Maaser (Hamburg). Vierter im Finale wurde der mit 18 Jahren jüngste Teilnehmer, Constantin Funck aus Schwalmstadt in Hessen.

Constantin Funck (18) aus dem hessischen Schwalmstadt, jüngster Teilnehmer der Baumklettermeisterschaft 2018 in Osnabrück, zeigt beim Schnellklettern sein Talent. Foto: David Ebener

Arbeitsparcours in 25 Meter hohe Eiche

Insgesamt waren nach Angaben der Veranstalter 28 Baumpfleger beim Wettbewerb um die "Kletterkrone" 2018 angetreten. Bewertet wurden ihre Leistungen im Schnell- und Arbeitsklettern, im Aufstieg, in der Rettung und im Werfen. Die fünf Bestplatzierten der Ausscheidungswettkämpfe am Sonntag durften am Montag im Masters antreten und einen anspruchsvollen Arbeitsparcours in einer etwa 25 Meter hohen Eiche bewältigen. 

"Weil das Wettkampfgelände angenehm kompakt war und alle Disziplinen nah beieinander lagen, war die Stimmung richtig gut", sagte Mitorganisator Thoren Benk. "Teilnehmer und Zuschauer haben sich in der entspannten Atmosphäre des Parks sichtlich wohlgefühlt." Gleichwohl bleibt das Gastspiel der Kletterkünstler in Osnabrück zunächst einmalig. 2019 wird die Meisterschaft, zu deren Konzept ein "möglichst regelmäßiger Ortswechsel" gehört, weiterziehen – wohin, ließen die Ausrichter offen.

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