Kommentar: Wechsel von der AfD Linke im Kreis Osnabrück sind mit Bojani unglaubwürdig

Von Jean-Charles Fays, 10.09.2018, 17:28 Uhr
Osnabrück: Die ehem. AFD Kommunalpolitikerin Tanja Bojani tritt der Kreistagsfraktion „Die Linke“ bei.( v.l.: Andreas Maurer, Lars Büttner und Tanja Bojani). Foto Jörn Martens

Osnabrück. Die Linke-Kreistagsfraktion macht sich unglaubwürdig. Bislang konnte es Fraktionschef Andreas Maurer gar nicht schnell genug gehen, Flüchtlinge im Osnabrücker Land zu integrieren. Jetzt machen Linke gemeinsame Sache mit Tanja Bojani, die sich gerade erst von der rechtspopulistischen AfD getrennt hat. Ein Kommentar.

Als AfD-Kreistagsmitglied fiel Bojani bislang dadurch auf, dass sie versuchte, sozial schwache Deutsche und Geflüchtete gegeneinander auszuspielen. Asylbewerber nannte sie abfällig Asylanten. Das Integrationskonzept des Kreises lehnte sie ab, weil es Flüchtlinge vermeintlich gegenüber Deutschen bevorzuge.

Nur auf Geheiß der AfD-Parteioberen?

Es fällt schwer, zu glauben, dass Bojani nur auf Geheiß der AfD-Parteioberen so gehandelt und gesprochen hat, wie es die Linken nun zu erklären versuchen.

Kann aus Rechtspopulistin binnen einer Woche eine Linke werden?

Bisher waren die Unterschiede bei Themen wie Migration und Integration so fundamental, dass sich eine politische Zusammenarbeit ausschloss. Und ob aus einer Rechtspopulistin binnen einer Woche eine authentische Linke werden kann, darf mehr als bezweifelt werden.

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