Spende für die Wärmestube Ursulaschülerinnen starten Sammelaktion für guten Zweck

Von Antonia Wahmhoff

Meine Nachrichten

Um das Thema Osnabrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Ursulaschülerinnen übergeben  Lebensmittel an die Wärmestube (von links): Malin Degen, Charlotte Kötter und Lilly Hölscher. Foto Jörn MartensUrsulaschülerinnen übergeben Lebensmittel an die Wärmestube (von links): Malin Degen, Charlotte Kötter und Lilly Hölscher. Foto Jörn Martens

Osnabrück. Drei Schülerinnen der zwölften Klasse der Ursulaschule haben Lebensmittel und Hygieneartikel gesammelt und nun an die Osnabrücker Wärmestube gespendet. Diese Unterstützung kann die Einrichtung dringend gebrauchen.

"Besonders bei Kaffee wird es aktuell knapp", berichtete der Leiter der Wärmestube Diakon Joachim Meyer. Jeden Vormittag würden in der Wärmestube rund 60 Liter Kaffee für Bedürftige gekocht. Die soziale Einrichtung öffnet 365 Tage im Jahr ihre Türen für täglich 100 bis 150 Hilfsbedürftige.

Einkaufswagen gefüllt mit Spenden

Dieses Engagement wurde nun von Schülerinnen der Ursulaschule unterstützt. Im Rahmen eines "Sozialen Seminarfachs" unter der Leitung von Lehrerin Sophie Kafsack haben die drei 12. Klässlerinnen eine Sammelaktion gestartet. An zwei Nachmittagen haben sie sich in der vergangenen Woche vor der allfrisch-Filiale in der Lotter Straße positioniert und Supermarktkunden um Lebensmittelspenden gebeten. "Die meisten Leute waren sehr offen und haben beim Einkauf etwas mitgebracht", berichtete Charlotte Kötter. So sind zwei prall gefüllte Einkaufswagen zusammengekommen. Neben haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln oder Kaffee finden sich darin auch Hygieneartikel wie Shampoo, Seife oder Taschentücher.

Entscheidung für die Wärmestube

Dass sie ihre Aktion zugunsten der Wärmestube durchführen möchten, stand für die Schülerinnen sehr schnell fest. Sie kannten die Einrichtung bereits durch eine Besichtigung im Rahmen des Religionsunterrichts und das Päckchenpacken zu Weihnachten, an dem sich die Ursulaschule jedes Jahr beteiligt. "Ich finde es super, dass die Bedürftigen hier auch duschen und sich ausruhen können", sagte Malin Degen.

Zeit für Bedürftige investieren

"Im Seminarfach beschäftigen wir uns viel mit sozialen Randgruppen", erzählte Lilly Hölscher. Das rege die Jugendlichen zum Nachdenken an - darüber, dass auch in der näheren Umgebung Hilfsbedürftige leben. "Wir haben es alle so gut", sagte Charlotte Kötter. "Da kann man auch mal Nachmittage dafür verwenden, etwas für andere zu tun."


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN