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07.09.2018, 12:58 Uhr KOMMENTAR ZUR WOHNUNGSNOT

Kreis Osnabrück muss Kommunen finanziell unterstützen

Kommentar von Jean-Charles Fays

Ohne den Neubau neuer Sozialwohnungen werden alle Mietpreisbindungen im Osnabrücker Land bis 2023 ausgelaufen sein. Der Kreis Osnabrück muss die Kommunen finanziell unterstützen, um Wohnraum zu schaffen, meint unser Kommentator. Das Bild zeigt den Schriftzug „Auf Wohnungssuche?“ auf einem Haus der WGO Wohnungsbaugenossenschaft Osnabrück. Foto: Archiv/David EbenerOhne den Neubau neuer Sozialwohnungen werden alle Mietpreisbindungen im Osnabrücker Land bis 2023 ausgelaufen sein. Der Kreis Osnabrück muss die Kommunen finanziell unterstützen, um Wohnraum zu schaffen, meint unser Kommentator. Das Bild zeigt den Schriftzug „Auf Wohnungssuche?“ auf einem Haus der WGO Wohnungsbaugenossenschaft Osnabrück. Foto: Archiv/David Ebener

Osnabrück. Die Christ- und Sozialdemokraten im Landkreis machen es sich zu einfach. Es ist deutlich zu wenig, zu sagen, die Kommunen sind zuständig und der Kreis kann lediglich unterstützen. Ohne den Neubau neuer Sozialwohnungen werden alle Mietpreisbindungen im Osnabrücker Land bis 2023 ausgelaufen sein. In dieser Situation muss der Kreis nicht nur beratend, sondern auch finanziell unterstützen. Ein Kommentar.

Alle Fraktionen haben richtig erkannt, dass nicht genug Flächen für den Wohnungsbau zur Verfügung stehen, aber warum setzt der Kreis Osnabrück dann keine Anreize für die Kommunen, damit dort aus brach liegenden Flächen oder aus Ackerland neues Bauland entwickelt wird?

Auch ein Blick in den Nachbarkreis Vechta könnte helfen. Dort beweist die Kreis-CDU mehr Mut, indem sie 10 Millionen Euro in eine Initiative für den sozialen Wohnungsbau stecken will, um innovative kommunale Projekte zu bezuschussen. Warum ist so eine Wohnungsbau-Initiative nicht auch im Kreis Osnabrück möglich?


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