Auftakttour für „Stadtradeln“ Fahrradfahren für den Klimaschutz

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Los geht’s: Die Auftakttour zum Stadtradeln startet auf dem Platz an der Katharinenkirche. Foto: Swaantje HehmannLos geht’s: Die Auftakttour zum Stadtradeln startet auf dem Platz an der Katharinenkirche. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Bereits seit 2008 ruft das Klima-Bündnis jeden September zur Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb „Stadtradeln“ auf. Zwischen dem 3. und 23. September wird auch in Osnabrück in die Pedale getreten – bereits zum sechsten Mal.

Jeder zurückgelegte Kilometer der Teilnehmer wird als positives Beispiel gezählt. Am Mittwoch lud die Stadt Osnabrück unter der Leitung des ADFC zu einer gemeinsamen Auftakttour ein. „Unser Ziel ist es, die Bürger aufs Fahrrad zu bekommen“, so Frank Otte, Stadtbaurat der Stadt Osnabrück, „Andere Projekt haben uns gezeigt, dass manchmal nur ein Anreiz fehlt“. Jeder Kilometer mit dem Rad sei ein Kilometer, für den sonst auf andere Fahrzeuge zurückgegriffen worden wäre. Auf die eifrigsten Teilnehmer warten gesponsorte Preise. Die drei Radler mit den meisten Kilometern erhalten einen Gutschein eines Zweiradhändlers. Das Team mit dem höchsten durchschnittlichen Kilometerstand pro Teilnehmer erfährt sich einen Tagesausflug mit Freizeitbus und Fahrradanhänger. „Die Aktion lebt davon, dass nicht die Stadt als Organisator im Vordergrund steht, sondern die Teams. Diesen Einsatz möchten wir belohnen“, sagte Ulla Bauer, Radverkehrsbeauftragte Stadt Osnabrück.

Mehr Teilnehmer

In Osnabrück wird das Stadtradeln offenbar positiv angenommen: 2017 meldeten sich 39 Teams und insgesamt 639 Teilnehmer an. Die Gesamtkilometerzahl lag bei knapp 99.000. „Wir sind zuversichtlich, dass wir diese Zahl toppen“, sagte Otte. Dieses Jahr sind es 64 Teams und 892 Teilnehmer. Davon haben 554 Personen nach drei Aktionstagen bereits 15.864 Kilometer in Summe per App oder Homepage gemeldet.

Für die gut einstündige Auftakttour trafen sich die Radler um 18 Uhr auf dem Vorplatz der Katharinenkirche. Die vom ADFC geplante Fahrt führte Richtung Osten bis zum Teilstück des Radschnellweges. Rund 12 bis 16 Kilometer, je nach Verkehrslage. Zum Abschluss des Aktionszeitraums am 23. September gibt es eine gemeinsame Fahrradtour mit der Gemeinde Wallenhorst. Nach einem Start am jeweiligen Rathaus trifft sich die Gruppe im Nettetal. Nach drei Stunden soll das Stadtradeln beim autofreien Sonntag in der Martinistraße enden.

Über die Stadt hinaus

„Unser Wunsch für die Zukunft ist es, bei der Abschlussfahrt gemeinsam mit den Umlandgemeinden die Region darzustellen,“ so Otte. Ziel der Radverkehrspolitik sei es, die Stadtgrenze nicht weiterhin als Hürde wahrzunehmen und den Radverkehr im Sinne von Klimaschutz und Verkehr zu fördern. Bei der Stadtverwaltung wisse man um die Herausforderungen. Jedoch sei bereits viel erreicht worden. Bei den Teilnehmern, dem ADFC und seiner Mitarbeiterin Bauer bedankte er sich für ihr Klimaschutz-Engagement.


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