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05.09.2018, 17:51 Uhr LOHNENSWERTE INVESTITION

Ringbus-Linie in Osnabrück: Der Kreis schließt sich

Kommentar von Sebastian Stricker

Die Stadtwerke haben einen konkreten Vorschlag für eine neue Ringbus-Linie in Osnabrück unterbreitet. Foto: Michael GründelDie Stadtwerke haben einen konkreten Vorschlag für eine neue Ringbus-Linie in Osnabrück unterbreitet. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Eine Ringlinie für Osnabrück: Immer wieder wurde sie von Fahrgästen und Politikern gefordert, immer wieder wurde sie von den Stadtwerken abgelehnt. Nun kommt der große Kreisverkehr für Busse vielleicht doch – wenngleich ganz anders als gedacht.

Und zwar nicht auf dem Wall, wie es beispielsweise FDP-Ratsherr Thomas Thiele 2016 im Kommunalwahlkampf forderte. Denn dieser Straßenring ist nach Ansicht der Stadtwerke einfach zu eng und zu innenstadtnah, um ihn für einen wirtschaftlichen und verkehrlich attraktiven Busring zu nutzen. 

Stattdessen könnte es in Osnabrück ab Herbst 2019 eine Linie geben, die einen anderen Bogen schlägt: vom Lotter Kirchweg im Westen über Haste (Eberleplatz) im Norden bis zur Rosenburg im Westen – und von dort weiter durch den Industrie-Stadtteil Fledder über die Knotenpunkte Hauptbahnhof und Neumarkt, bis sich nahe der Illoshöhe in der Weststadt der Kreis schließt. Zugegeben: Der Osnabrücker Süden würde davon zunächst nur indirekt profitieren. Gleichwohl wäre eine solche Verbindung, die weit über das bereits geplante Angebot einer Tangentiallinie hinausgeht, eine Überlegung wert. Mag sie auch viel Geld kosten – diese Investition in den ÖPNV könnte sich lohnen.


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