Verstoß gegen das Waffengesetz Polizei Osnabrück kassiert Schreckschusspistole von Hochzeitsgesellschaft ein

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Klare Regeln: Obwohl Schreckschusspistolen keine Projektile verschießen, fallen sie unter das deutsche Waffengesetz. Symbolfoto: Oliver Killig/dpaKlare Regeln: Obwohl Schreckschusspistolen keine Projektile verschießen, fallen sie unter das deutsche Waffengesetz. Symbolfoto: Oliver Killig/dpa

Osnabrück. Am Samstagabend berichteten mehrere Bürger der Polizei Osnabrück davon, einen Schuss am Neumarkt gehört zu haben. Wie jetzt bekannt wurde, stellten die Beamten kurz darauf am Erich-Maria-Remarque-Ring eine Schreckschusspistole bei einer Hochzeitsgesellschaft sicher.

Der Schuss sei laut Polizei gegen 18.45 Uhr am Neumarkt aus dem offenen Fenster eines Autos heraus in die Luft abgefeuert worden. Bereits zehn Minuten später konnten die Beamten einen aus mehreren Autos bestehenden Hochzeitskonvoi am Erich-Maria-Remarque-Ring anhalten und eine Schreckschusspistole sicherstellen. Keiner der Insassen war im Besitz eines kleinen Waffenscheins, der für das Führen der Waffe notwendig gewesen wäre. 

Besitz legitim

Der Pressestelle der Polizei zufolge ist der Besitz einer solchen Pistole zwar erlaubt, das Mitführen ohne ein entsprechendes Dokument jedoch strafbar. Die Polizei ermittelt jetzt wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Der mutmaßliche Schütze musste die Beamten zur Wache begleiten. 


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