Wohnungsbau Mit Tippelschritten Richtung Ziel

Von Andreas Wenk

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Mehrere kleinere Neubauprojekte in Osnabrück sollen dazu beitragen, das Ziel von 3000 neuen Wohneinheiten bis 2020 zu erreichen. Foto: Armin Weigel/dpaMehrere kleinere Neubauprojekte in Osnabrück sollen dazu beitragen, das Ziel von 3000 neuen Wohneinheiten bis 2020 zu erreichen. Foto: Armin Weigel/dpa

Osnabrück. Die Stadtverwaltung hat am Dienstag neue Planungen bekannt gegeben. Es geht um kleinere Projekte im Rahmen der Nachverdichtung. Auch die sollen einen Beitrag dazu leisten, das Ziel von 3000 Wohnungen bis 2020 zu erfüllen.

„Natürlich“, weiß auch Städtebau-Fachbereichsleiter Franz Schürings, „müssen wir für das Ziel 3000 Wohneinheiten bis 2020 auch Projekte haben, die Kapazitäten schaffen“, aber manchmal gibt es planungsbedingte Wartezeiten, in denen dann kleinere Vorhaben vorgezogen werden. Wohl dem also, der mit einer Baulücke in eine Planungslücke stößt? „So ungefähr“, sagt Fachdienstleiterin Andrea Knüsting bei der Vorstellung der neuen Pläne am Dienstag im Dominikanerkloster und fügt hinzu, das geschehe meist auf Antrag von Bürgern oder Investoren. Deshalb könne man sicher sein, dass dort zeitnah gebaut werde.

Konkret geht es um drei Vorhaben. Bei zwei kleineren Projekten in Lüstringen und Gretesch will die Stadt im beschleunigten Verfahren die Möglichkeit schaffen, in bestehenden Siedlungen am Fontaneweg (5/7) und am Strothmannsweg (29/31) zusammen drei Einfamilienhäuser zu errichten. Hier gibt es einen entsprechenden Aufstellungsbeschluss des Rates. Die Pläne dazu sind bereits ausgelegt und können im Rahmen der Bürgerbeteiligung alternativ auch im Internet unter www.osnabrueck.de/buergerbeteiligung oder eingesehen werden. Die Frist endet am 28. September.

Bauen in zweiter Reihe

Am Gretescher Weg ist die Stadt bereits einen Schritt weiter: Hier geht es um einen konkreten Bebauungsplan, der vom 11. September an bis zum 11. Oktober veröffentlicht wird, ebenfalls physisch im Amt oder im Internet abrufbar. Danach sollen hinter den Hausnummern 111-119 jeweils Häuser in zweiter Reihe zugelassen werden, wie es bereits für die Hausnummern 121-123 genehmigt wurde. Darüber ist eine Kontrollmessstelle für einen nahegelegenen Brunnen überflüssig geworden und kann damit überbaut werden. Insgesamt stehen in dem Straßenabschnitt sieben zweigeschossige Wohneinheiten zuzüglich Dach zur Diskussion. Hier sind Sattel- oder Walmdächer mit einer Neigung zwischen 25 und 45 Grad vorgesehen.

Die Erschließung der einzelnen Bauplätze in zweiter Reihe erfolgt jeweils über die vorgelagerten Flächen. Am Fontaneweg ist eine Erschließung über ebenfalls an die Grundstücke angrenzende Waldstraße vorgesehen.


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