Gastronomen ziehen positives Fazit Gourmetfest „Osnabrück isst gut“ ein voller Erfolg

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Viele Besucher genossen am Sonntag das Angebot der Gastronomen sowie das sonnige Wetter. Foto: Elvira PartonViele Besucher genossen am Sonntag das Angebot der Gastronomen sowie das sonnige Wetter. Foto: Elvira Parton

Osnabrück. Die Stimmung war gut, Speisen und Getränke mundeten den Gästen, und die prächtige Kulisse mit Rathaus, Marienkirche und Stadtwaage tat ihr Übriges. Am Sonntag ging am Markt das Gourmet-Fest „Osnabrück isst gut“ zu Ende. Die teilnehmenden Gastronomen zogen eine positive Bilanz.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf“, bestätigte Holger Bäumker, Inhaber des Gasthauses zum Dörenberg in Bad Iburg. Bereits zum fünften Mal beteiligten er und sein Team sich an der Veranstaltung in Osnabrück. 220 Plätze hält das Gasthaus für die Besucher bereit. „Gut angenommen wurden unter anderem die geschmorten Ochsenbacken mit Madeirajus und Pfifferlingen sowie die geschmorte Schulter vom Teutoburger Wildschwein mit Walnuss-Polenta und eingelegten Zwetschgen“, resümierte Bäumker.

Jürgen Fricke von Meier’s Catering & Event sagte: .„Es ist das schönste Fest in der Stadt.“ Etwa 1400 Gerichte habe er bis zum Sonntagnachmittag verkauft. Thunfisch sowie Surf and Turf seien sehr gefragt gewesen. „Viele Besucher waren drei- oder viermal zu Gast“, stllte Fricke fest.

Ziel: eine schwarze Null

Zufrieden war auch Manuel Cucchiara, dessen Frau Anja Harting-Cucchiara Inhaberin des Restaurants Acitrezza ist. Im Oktober ziehen sie unter dem Namen La Riva ins Alando um. „Wir sind zum ersten Mal dabei und hatten an den fünf Tagen viel zu tun“, sagte Cucchiara. Die „einfachen Speisen“, darunter der Antipasti-Teller mit Parmaschinken und Büffelmozzarella oder die Fussili mit Parmigiano-Creme und frischen Trüffeln hätten jedoch den Geschmack der Gäste getroffen, erklärte er.

Eine Mitarbeiterin des Bad Iburger Gasthauses Zum Dörenberg serviert Gerichte beim Gourmetfest „Osnabrück isst gut“. Foto: Elvira Parton

Die Preise bei „Osnabrück isst gut“ müssten relativ betrachtet werden, gaben Veranstalter Frederik Heede und Jürgen Fricke zu verstehen. Bei anderen Events würde beispielsweise ein 0,1-Liter-Glas Wein für 4,50 Euro bis 5 Euro angeboten. „Hier zeichnen wir es aber mit 0,2 Litern aus“, so die Gastronomen. „Es ist hier ein großer Aufwand. Schließlich muss eine eigene Infrastruktur geschaffen werden.“ Holger Bäumker bestätigte die Einschätzung: „Wir sind hier, um Kunden zu gewinnen, nicht um Geld zu verdienen. Da nur hochwertige Produkte verarbeitet werden, müssen wir Preise und Menge so kalkulieren. Am Ende soll eine schwarze Null stehen.“


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