Quartierstreff feiert am Bierbaumsweg Anwohnerfest in Dodesheide-Ost schlägt Brücken zwischen Nachbarn

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Brücken schlagen zwischen den Nachbarn verschiedener Nationalitäten soll das Anwohnerfest Dodesheide-Ost. Foto: Swaantje HehmannBrücken schlagen zwischen den Nachbarn verschiedener Nationalitäten soll das Anwohnerfest Dodesheide-Ost. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Der Begegnung und der Kommunikation diente am Samstag das Anwohnerfest im Osnabrücker Quartier Dodesheide-Ost, das von den Mitarbeitern des dortigen Quartierstreffs veranstaltet wurde. Kinderspiele, ein kleines Bühnenprogramm und ein Flohmarkt lockten die Bewohner zur Feier am Bierbaumsweg.

Es ist ein buntes Nationengemisch, das in der ehemaligen Briten-Siedlung im Osten des Osnabrücker Stadtteils Dodesheide Wohnung gefunden hat. Menschen aus der Türkei, Nahost, Asien und Afrika leben dort – insgesamt, wie Mareike Siegmann vom Quartierstreff Dodesheite-Ost erklärt, Angehörige von etwa 53 Nationen. „Der Stadtteil hat sich seit dem Fortgehen der Engländer stark verändert“, sagt die Sozialarbeiterin. Das Gebiet galt schon länger als „Wohnquartier mit besonders auffälliger Sozialstruktur“, doch der Flüchtlingsstrom 2015 hat die Dynamik noch einmal verstärkt. Überwiegend Familien mit Kindern leben hier.

Die sozialpädagogische Arbeit ruht auf vielerlei Aktivitäten. Unter anderem gehört dazu das Anwohnerfest. Dieses Mal, es war das sechste seiner Art, hatten die Organisatoren das Fest und den Flohmarkt, der sonst am Dodeshausweg stattfindet, zusammengelegt. Mit Erfolg, wie Siegmann fand, denn das Gelände am Bierbaumsweg zeigte sich gut belebt. Vor allem die Kinder freuten sich über Spielangebote wie Kistenstapeln und Wassermassage, Malen mit der Farbzentrifuge und Kinderschminken. Dazu zeigte Jongleur Toni Tornado atemberaubende Tricks mit Bällen und anderem Gerät.


Wer klettert am höchsten? Kistenstapeln beim Anwohnerfest Dodesheide-Ost. Foto: Swaantje Hehmann


Etwas weniger Betrieb herrschte auf dem Flohmarkt, gleichwohl war auch hier das Miteinander auffällig. Nachdem eine Frau mit Kopftuch mit den Standbetreiberinnen Gabriele und Sarah Lübken intensiv um den Preis für einen Einkaufstrolley gefeilscht hatte, zog sie am Ende eine in Papier eingewickelte Süßigkeit aus der Tasche und schenkte sie den beiden – so können Freundschaften entstehen.


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