Erweiterungsbau an der Jahnstraße Studentenwerk Osnabrück schafft 41 neue Wohnheimplätze

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Das Studentenwerk Osnabrück hat sein Wohnheim an der Jahnstraße 38-42 um 41 Plätze erweitert. Am 1. September zogen die ersten Bewohner ein. Unser Bild zeigt (von links) Hausmeister Stephan Drews und Abteilungsleiterin Martina Marek bei der Schlüsselübergabe an die Studenten Lara Gutzmann und Luca Fally. Foto: Hermann PentermannDas Studentenwerk Osnabrück hat sein Wohnheim an der Jahnstraße 38-42 um 41 Plätze erweitert. Am 1. September zogen die ersten Bewohner ein. Unser Bild zeigt (von links) Hausmeister Stephan Drews und Abteilungsleiterin Martina Marek bei der Schlüsselübergabe an die Studenten Lara Gutzmann und Luca Fally. Foto: Hermann Pentermann

Osnabrück. Am Samstag hat das Studentenwerk Osnabrück den Erweiterungsbau seines Wohnheims an der Jahnstraße 38-40 eröffnet. Er bietet 41 Studenten ein neues Zuhause im Stadtteil Wüste.

Das ursprünglich 1991 errichtete Wohnheim mit 104 Wohnplätzen wurde an der bisherigen Parkfläche erweitert. Die neu entstandenen WGs und Apartments werden ab 270 Euro Warmmiete angeboten.

Mit dem Erweiterungsbau reagierte das Studentenwerk Osnabrück nach eigenen Angaben auf den steigenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für Studenten. "Wir haben immer deutlich mehr Anfragen als Plätze", sagte Martina Marek, Leiterin der Abteilung für studentisches Wohnen. Insgesamt 1761 Wohnplätze halte das Studentenwerk im Wintersemester 2018/19 in Osnabrück vor. "Bis auf wenige Plätze sind wir restlos ausgebucht."

Der Erweiterungsbau des Studentenwohnheims an der Jahnstraße 38-42 von außen. Foto: Hermann Pentermann


Kosten von 2,8 Millionen Euro

Verglichen mit anderen Wohnheim-Projekten – etwa im Wohn- und Wissenschaftspark – war der Erweiterungsbau an der Jahnstraße ein eher kleines Vorhaben. Rüdiger Hantke, Leiter Bau- und Betriebstechnik beim Studentenwerk Osnabrück, berichtete: "Wir sind nach zwei Jahren Bau- und Planungszeit pünktlich fertig geworden. Mieter gehen vorne rein, Maler gehen hinten raus." Auch der Kostenrahmen sei eingehalten worden: 2,8 Millionen Euro flossen in den Neubau. Dabei beteiligte sich das Land Niedersachsen mit einem Zuschuss von 900.000 Euro.

Fokus auf kleinere WGs

Die neue Wohnanlage besteht aus mehreren kleinen Apartments. Anders als in älteren Wohnheimen, gibt es viele Wohnungen für nur eine oder zwei Personen. "Die Nachfrage nach größeren Wohnungen ist stark gesunken", erklärte Abteilungsleiterin Marek. 


"Der Trend geht eindeutig zu Studentenwohnungen für ein bis zwei Personen"Martina Marek, Studentenwerk Osnabrück


Alle Wohnungen im Erweiterungsbau sind mit einer modernen Küchenzeile inklusive Einbauschrank, Ceranfeld und Backofen ausgestattet. Es gibt einen Gemeinschaftsraum, Waschmaschinen und Trockner im Keller. Alle Wohnungen verfügen über schnelles, drahtloses Internet. Für eine bessere finanzielle Übersicht hat das Studentenwerk Osnabrück kürzlich sein Mietvertragsmodell umgestellt. Mieter zahlen nun eine Pauschale, in der alle Nebenkosten enthalten sind. 






Studentenwerk Osnabrück

Als selbstständige Anstalt des öffentlichen Rechts fördert das Studentenwerk Osnabrück rund 32.000 Studierende in Osnabrück, Vechta und Lingen in wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hinsicht. Neben der Beratung zur Studienfinanzierung (BAföG, Studienkredite) zählen die Verpflegung in Mensen und Cafeterien und das studentische Wohnen zu den Dienstleistungen. Darüber hinaus unterhält das Studentenwerk eine psychosoziale Beratungsstelle und macht spezifische Angebote für Studierende mit Kind.

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