Aktionstage am Wochenende „Heimatshoppen“ für eine lebendige Osnabrücker City

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Werben fürs Einkaufen in der Region: (von links) Petra Rosenbach (OMT), Holger Bulk (Leder Rabe), Christine Rother (Wirtschaftsförderung 4.0), Falk Hassenpflug (IHK) und Katrin Holtgräwe (OMT). Foto: Stephan Gerecht/OMTWerben fürs Einkaufen in der Region: (von links) Petra Rosenbach (OMT), Holger Bulk (Leder Rabe), Christine Rother (Wirtschaftsförderung 4.0), Falk Hassenpflug (IHK) und Katrin Holtgräwe (OMT). Foto: Stephan Gerecht/OMT

Osnabrück. Am kommenden Freitag und Samstag (7. und 8. September) lockt der Einzelhandel mit besonderen Aktionen und Rabatten. Hintergrund ist der bundesweite Aktionstag „Heimatshoppen“.

Früher hieß es: „Fahr nicht fort, kauf am Ort.“ Heute kommt die Werbung für den lokalen Einzelhandel als „Heimatshoppen“ daher. Aber die Botschaft ist dieselbe: Wenn die Menschen nicht vor Ort einkaufen, sterben die Innenstädte. Osnabrück beteiligt sich wie weitere Gemeinden und Städte in der Region. „Lokale Wirtschaft leistet mehr als nur Nahversorgung vor Ort. Sie engagiert sich auch für das Lebensumfeld, unterstützt Vereine und Initiativen. Wir wollen der lokalen Wirtschaft eine Plattform geben – online wie offline“, sagte IHK-Projektleiter Falk Hassenpflug in einem Pressegespräch.

Rabatte und Aktionen

An den Aktionstagen werden keine Feuerwerke gezündet wie zu Zeiten des Moonlightshoppings. In der Stadt werden am Samstag und Sonntag sogenannte Promoter unterwegs sein, die für den Einkauf vor der eigenen Haustür werben und Rabattkarten verschenken. Elf Osnabrücker Händler bieten Preisnachlässe von 10 bis 20 Prozent, in einem Fall sogar bis zu 50 Prozent.

Regionalladen in der Theaterpassage

An beiden Tagen wird die Theaterpassage wieder mit Leben erfüllt sein. 20 Erzeuger, Modeschöpfer und Handwerker werden sich in der Ladenpassage mit ihren Produkten präsentieren. Angeboten werden handwerkliche Erzeugnisse, Naturkosmetik und Feinkost. Frische Produkte aus der regionalen Landwirtschaft finden Kunden am Samstag wie gewohnt auf dem Wochenmarkt nebenan. Der Regionalladen ist am Freitag und Samstag jeweils von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Treibende Kraft des „Pop-up-Regionalladens“ ist das Projektbüro Wirtschaftsförderung 4.0, das Produkte „Made in Osnabrück“ auch aus ökologischen Gründen stärker ins Bewusstsein rücken und regionale Produzenten enger vernetzen will.

300 Einzelhändler machen mit

Die Idee des „Heimatshoppens“ ist 2014 in Nordrhein-Westfalen entstanden. 20 Städte machten nach Angaben von Falk Hassenpflug am Anfang mit, aktuell sind es über 300 in mehreren Bundesländern. 2017 war Osnabrück erstmals dabei. Hassenpflug geht davon aus, dass am kommenden Wochenende über 300 Einzelhändler in der Region das „Heimatshoppen“ unterstützen.

Die Aktion solle Kunden bewusst machen, dass es urbanes Leben nur mit einem funktionierenden Einzelhandel gebe. Dabei gehe es nicht darum, den Onlinehandel zu verteufeln, denn auch stationäre Händler nutzten das Internet als Vertriebsweg.

„Für alles gibt es einen Gedenktag“, sagte Hassenpflug, „dies soll der Tag für den stationären Einzelhandel werden.“


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