Baustellen-Chaos in A-33-Lücke Wie man mit dem Auto am besten von Osnabrück nach Bielefeld kommt

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Das Luftbild einer Drohne zeigt die Trasse eines Abschnittes des Autobahn-Teilstück der A33 zwischen Bielefeld und Steinhagen mit der Anschlussstelle Harsewinkel. Foto: Friso Gentsch/dpaDas Luftbild einer Drohne zeigt die Trasse eines Abschnittes des Autobahn-Teilstück der A33 zwischen Bielefeld und Steinhagen mit der Anschlussstelle Harsewinkel. Foto: Friso Gentsch/dpa

Osnabrück. Wer den Weg in den vergangenen Wochen schon gefahren ist, weiß um die schwierige Verkehrssituation, die aktuell zwischen den Anschlussstellen der A33 Borgholzhausen und Künsebeck herrscht. Für alle anderen: So kommen Sie am besten von Osnabrück nach Bielefeld.

Die Bundesstraße 476 (Versmolder Straße) ist aktuell wegen Sanierungsarbeiten nur in Richtung Versmold befahrbar. Hinzu kommen Umbauarbeiten an der Anschlussstelle der A33 in Borgholzhausen. Daher ist der direkte Weg über die B68 zur Anschlussstelle der A33 in Künsebeck aktuell nicht befahrbar. Noch bis Mitte/Ende September soll die Baumaßnahme laut Ulrich Elfers vom Straßenverkehrsamt Gütersloh andauern. Ein genauer Termin sei noch nicht in Sicht. Die Sperrung der B476 in Richtung Borgholzhausen besteht seit Ende Juli.

Schleichwege gefährlich

In den ersten Tagen nach Einrichtung der Sperrung nutzten ortskundige Autofahrer Schleichwege durch die Orte Casum und Hörste, um schneller in Künsebeck wieder auf die A33 auffahren zu können. "Diese Schleichwege wurden übermäßig viel genutzt. Teilweise war das Verkehrsaufkommen drei mal so hoch wie normal", sagt Elfers im Gespräch mit unserer Redaktion. "Dort sind viele Unfälle passiert und einige Lkw haben sich festgefahren." Deshalb richtete der Kreis Gütersloh großflächig "Anwohner-frei-Zonen" ein (in unserer Karte als rote Flächen gekennzeichnet). "Wir führen dort regelmäßig Polizeikontrollen durch", sagt Elfers. Diese Abkürzung empfehle sich also nicht.

Umleitungen folgen

Das Problem: Gängige Navigationssystem wie etwa Google Maps schicken die Autofahrer genau durch diese Zonen, sofern man nicht über die B68 fährt. Die einzige Option ist laut Elfers, den ausgeschilderten Umleitungen zu folgen, auch wenn man zunächst das Gefühl hat, rückwärts zu fahren. Die priorisierte Umleitung führt über die K24 (Frankfurter Weg) und die K23 (Casumer- beziehungsweise Hesselteicher Straße) zur B68. Über die L782 (Theenhauser Straße) gelangt man wieder zur A33. Diese Umleitung ist in der Karte blau dargestellt

Blau ist die ausgeschilderte Umleitung des Kreises Gütersloh dargestellt, die von der Anschlusstelle Borgholzhausen zur Anschlussstelle Künsebeck führt. Violett ist eine andere Routenoption. In den rot markierten Feldern sind die Straßen aktuell nur für Anwohner freigegeben. Illustration: Google Maps/Kreis Gütersloh

Eine andere Umleitung führt ebenfalls zunächst über die K24 (Frankfurter Straße), umgeht dann jedoch die "Anwohner-Frei-Zone" im Süden über die L786 (Oesterweger Straße) und die L931 (Versmolder Straße) und von dort zur Autobahnauffahrt Künsebeck (in der Karte violett gekennzeichnet).

Wer von Bielefeld zurück nach Osnabrück fahren will, der hat es leicht. Die B476 ist in Richtung Versmold einspurig befahrbar. Also gelangt man ganz normal über die B68 zur Autobahnauffahrt Borgholzhausen.

So geht's ganz einfach

Wer aus Osnabrück kommt und das Verkehrschaos im Kreis Gütersloh großräumig umfahren will, dem empfiehlt sich außerdem die Strecke über die A30 bis nach Melle und dann über die L701 (Gerdener Sraße) nach Bielefeld.

(Weiterlesen: Autobahn 33 wächst weiter Richtung Borgholzhausen)

Zwischen Künsebeck und der Anschlussstelle Halle, die nach Plan Ende 2018 an die Autobahn angeschlossen werden soll, wird aktuell gearbeitet. Die gesamte Trasse von Bielefeld bis Borgholzhausen soll Ende 2019 fertig werden. Am Ende werden mindestens 454 Millionen Euro in den Lückenschluss geflossen sein.







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