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31.08.2018, 06:45 Uhr KOMMENTAR

Nur Horst Baier hat Chancen als Herausforderer des Landrats

Kommentar von Jean-Charles Fays

Horst Baier wäre der einzige SPD-Kandidat, dem ein Überraschungssieg gegen Amtsinhaber Michael Lübbersmann zuzutrauen wäre. Ein Kommentar. Foto: Archiv/Samtgemeinde BersenbrückHorst Baier wäre der einzige SPD-Kandidat, dem ein Überraschungssieg gegen Amtsinhaber Michael Lübbersmann zuzutrauen wäre. Ein Kommentar. Foto: Archiv/Samtgemeinde Bersenbrück

Osnabrück. Michael Lübbersmann wird seinen Amtsbonus im Landratswahlkampf zu nutzen versuchen. Dass er von der CDU als Kandidat aufgestellt wird, gilt als sicher. Wenn ein SPD-Kandidat ihn bezwingen sollte, wäre das angesichts der bundesweiten Umfragewerte für die SPD eine Sensation. Der einzige Kandidat, dem so ein Überraschungssieg aktuell zuzutrauen wäre, ist der Bersenbrücker Samtgemeindebürgermeister Horst Baier. Ein Kommentar.

Ihm war es schon 2012 gelungen, den CDU-Bewerber um das Amt des Bersenbrücker Samtgemeindebürgermeisters, Johannes Koop, in die Schranken zu weisen. Und wenn ein Bürgermeister es bei Themen wie der Kreisumlage oder der Kita-Finanzierung wagt, gegen Lübbersmann aufzubegehren, dann ist es Baier. Was darüber hinaus vielleicht noch eine Rolle spielen könnte: Auch Lübbersmann selbst war von 2001 bis 2011 Bersenbrücker Samtgemeindebürgermeister.

Stiller verlor bereits 2011 gegen Lübbersmann

Als Alternative käme bei der SPD allenfalls Frank Stiller infrage. Allerdings unterlag dieser bereits 2011 Lübbersmann und verlor dann auch noch das Amt als Hasberger Bürgermeister. Wenn Baier als Kandidat zur Verfügung steht, sollte die SPD nicht lange zögern.


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